Die Rauhnächte beginnen im deutschsprachigen Raum meist in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember und dauern bis zur Nacht vom 5. auf den 6. Januar. In manchen Traditionen starten sie jedoch bereits zur Wintersonnenwende am 21. Dezember (Thomasnacht) und enden dann an Neujahr.

Kurz erklärt

  • In der am weitesten verbreiteten Zählweise beginnen die Rauhnächte mit Heiligabend bzw. der Christnacht: Nacht vom 24. auf 25. Dezember.
  • Sie umfassen dann zwölf Nächte , die symbolisch für die zwölf Monate des kommenden Jahres stehen, und enden mit der Nacht vom 5. auf den 6. Januar (Dreikönigstag).
  • Alternativ lassen manche Bräuche die Rauhnächte schon mit der Wintersonnenwende am 21. Dezember beginnen, wodurch sich teilweise 13 Nächte ergeben.

Regionale Varianten

  • In Teilen der Alpenregion und in älteren Volksbräuchen werden die „wichtigsten“ Rauhnächte besonders hervorgehoben:
    • 20./21. Dezember (Thomasnacht / Sonnenwende)
    • 24./25. Dezember (Christnacht)
    •   31. Dezember/1. Januar (Silvesternacht)
      
    • 5./6. Januar (Dreikönigsnacht / Ende der Rauhnächte).
  • Medien- und Ratgeberseiten orientieren sich heute meist an der Variante 24./25. Dezember bis 5./6. Januar.

Praktischer Tipp für dich

  • Wenn du „klassisch“ mitmachen möchtest, beginne deine Rauhnachts-Rituale einfach in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember und ziehe sie bis zur Nacht vom 5. auf den 6. Januar durch.
  • Fühlt sich der spirituelle Bezug zur Wintersonnenwende stimmiger an, kannst du schon ab 21. Dezember starten – wichtig ist vor allem, dass du eine Linie wählst und sie dann konsequent für dein persönliches Ritualjahr nutzt.

Kurz-TL;DR:
Üblich: Start in der Nacht 24./25. Dezember, Ende in der Nacht 5./6. Januar; alternativ beginnt man schon zur Wintersonnenwende am 21. Dezember.