Bei Erwachsenen spricht man in der Regel ab etwa 38 °C von Fieber; darunter (ca. 37,5–38,0 °C) heißt es „erhöhte Temperatur“ und nicht zwingend Fieber. Sehr hohes oder gefährliches Fieber beginnt ungefähr ab 39–40 °C und sollte ärztlich abgeklärt werden.

Grenzwerte bei Erwachsenen

  • Normale Körpertemperatur: ungefähr 36,5–37,4 °C.
  • Erhöhte Temperatur (subfebril): etwa 37,5–38,0 °C.
  • Fieber: je nach Quelle ab etwa 38,0–38,1 °C, teilweise „richtiges Fieber“ erst ab ca. 38,5 °C.
  • Hohes Fieber: ungefähr 39,0–39,9 °C.
  • Sehr hohes Fieber: ab etwa 40 °C, hier besteht dringender Klärungsbedarf.

Warum die Angaben variieren

Medizinische Quellen setzen die Grenze für Fieber leicht unterschiedlich, meist zwischen 38,0 und 38,5 °C, weil Messort (Mund, Achsel, After) und individuelle Normaltemperatur eine Rolle spielen. Abends ist die Körpertemperatur zudem natürlicherweise etwas höher als morgens.

Wann zum Arzt?

  • Wenn die Temperatur bei Erwachsenen über 39 °C steigt oder länger als zwei bis drei Tage anhält.
  • Sofortige ärztliche Hilfe bei sehr schlechtem Allgemeinzustand, Verwirrtheit, starken Schmerzen, Atemnot oder Temperatur ab etwa 40 °C.

Kurz gesagt

Für die Frage „ab wann hat man Fieber (Erwachsene)“ gilt:

  • Erhöhte Temperatur: ab etwa 37,5 °C.
  • Fieber : ab etwa 38–38,1 °C, manche Fachquellen werten erst ab 38,5 °C als „richtiges“ Fieber.

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