Die Tage werden (astronomisch gesehen) ab der Wintersonnenwende wieder länger – also ab dem Datum des kürzesten Tages des Jahres, etwa dem 21. Dezember auf der Nordhalbkugel.

Kurzantwort

  • Auf der Nordhalbkugel: Ab der Wintersonnenwende um den 21. Dezember werden die Tage Schritt für Schritt länger.
  • Auf der Südhalbkugel ist es umgekehrt: Dort werden die Tage ab der Sonnenwende im Juni länger.

Was „länger“ genau bedeutet

„Länger“ meint hier die reine Tageslänge , also die Zeitspanne zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang.

Der kürzeste Tag ist die Wintersonnenwende; danach nimmt die Tageslänge jeden Tag minimal zu, anfangs nur um wenige Sekunden bis Minuten.

Warum es sich oft nicht sofort so anfühlt

  • Die frühesten Sonnenuntergänge sind meist einige Tage vor der Wintersonnenwende, während die spätesten Sonnenaufgänge erst einige Tage danach liegen.
  • Deshalb kann es subjektiv noch „genauso dunkel“ wirken, obwohl die Gesamt-Tageslänge schon wieder zunimmt.

Jahresverlauf der Tageslänge

  • Zwischen Wintersonnenwende (kürzester Tag) und Sommersonnenwende (längster Tag, etwa 21. Juni auf der Nordhalbkugel) werden die Tage kontinuierlich länger.
  • Um die Tagundnachtgleichen (März und September) liegen Tag und Nacht jeweils bei ungefähr 12 Stunden.

Merksatz

  • Nordhalbkugel: „Ab der Wintersonnenwende im Dezember geht es bergauf – die Tage werden länger bis zur Sommersonnenwende im Juni.“

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