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etwa wie viele jahre war das weihnachtsfest in england verboten

In England war Weihnachten im 17. Jahrhundert für ungefähr 13 bis 16 Jahre offiziell verboten bzw. unterdrückt, grob von Mitte der 1640er bis zur Restauration der Monarchie 1660.

Hintergrund des Verbots

Während des Englischen Bürgerkriegs setzten sich im Parlament die puritanischen Kräfte durch, die viele traditionelle Feste als unbiblisch oder „heidnisch“ ablehnten. Weihnachten mit Tanz, Trinkgelagen und Spielen galt ihnen als übertriebene, fast schon „katholische“ Volksbelustigung, die sie durch einen nüchternen Fast- und Arbeitstag ersetzen wollten.

Ab wann und wie lange?

  • Erste Maßnahmen gegen Weihnachtsfeiern traten ab 1644 auf, als das Parlament Feiern am 25. Dezember untersagte.
  • 1647 wurde das Weihnachtsfest dann per Parlamentsbeschluss ausdrücklich verboten, inklusive Gottesdiensten, Dekorationen und öffentlichen Festlichkeiten.
  • Mit der Rückkehr der Monarchie unter Karl II. im Jahr 1660 endete dieses Verbot offiziell, sodass sich eine Verbotsdauer von etwa 13–16 Jahren ergibt (je nach Zählung ab 1644 oder 1647).

Durchsetzung und Realität

In der Praxis ignorierten viele Menschen das Verbot, feierten heimlich weiter oder leisteten sogar offenen Protest. Dennoch blieb das Weihnachtsfest im öffentlichen, offiziellen Rahmen (Kirchen, städtische Feiern, geschlossene Läden) während dieser puritanisch dominierten Jahre stark eingeschränkt.

Kurzantwort:
Das Weihnachtsfest war in England im 17. Jahrhundert ungefähr anderthalb Jahrzehnte – grob Mitte der 1640er bis 1660 – offiziell verboten bzw. massiv unterdrückt.

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