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fieber ab welcher temperatur

Fieber beginnt in der Regel ab etwa 38 bis 38,5 Grad Celsius (rektal gemessen), darunter spricht man meist nur von erhöhter Temperatur. Bei Erwachsenen gelten etwa 36,5 bis 37,4 Grad als normal, 37,5 bis knapp 38 Grad als erhöhte Temperatur, ab gut 38 Grad als Fieber.

Ab welcher Temperatur ist es Fieber?

  • Normaltemperatur: etwa 36,5–37,4 °C (Erwachsene, rektal).
  • Erhöhte Temperatur (noch kein Fieber): ca. 37,5–38,0 °C.
  • Fieber: ungefähr ab 38,0–38,2 °C, je nach Quelle und Messort.
  • Hohes Fieber: ab etwa 39 °C.
  • Sehr hohes Fieber / Hyperpyrexie: ab etwa 40 °C, dann ist ärztliche Hilfe besonders wichtig.

Diese Angaben beziehen sich vor allem auf rektale oder sehr genaue Messungen; unter dem Arm oder im Mund liegen die Grenzwerte meist etwas niedriger.

Unterschiede bei Kindern

  • Bei Kindern wird oft erst ab ca. 38,5 °C von Fieber gesprochen, bei Säuglingen teilweise schon ab 38,0 °C.
  • Kinder haben generell stärkere Temperaturschwankungen, deswegen sind leichte Erhöhungen dort häufiger und nicht automatisch gefährlich.

Bei Babys unter drei Monaten mit Temperatur ab etwa 38 °C sollte stets schnell ärztlich abgeklärt werden.

Wann wird Fieber gefährlich?

  • Warnzeichen sind z.B. sehr hohes Fieber (ab etwa 40 °C), starke Schmerzen, Benommenheit, Nackensteife, Atemnot oder Kreislaufprobleme – dann sofort medizinische Hilfe suchen.
  • Dauerhaftes Fieber über mehrere Tage, das sich trotz Behandlung nicht bessert, sollte ebenfalls ärztlich untersucht werden.

Fieber ist grundsätzlich eine Schutzreaktion des Körpers gegen Infektionen, aber zu hohe oder zu lange anhaltende Temperaturen können belastend und gefährlich werden.

Praktische Tipps beim Messen

  • Möglichst immer mit demselben digitalen Thermometer messen und denselben Messort nutzen, um vergleichbare Werte zu haben.
  • Rektales Messen ist am genauesten, vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern.
  • Vor dem Messen nicht direkt heiß oder kalt trinken bzw. baden, da das das Ergebnis verfälschen kann.

Wenn Unsicherheit besteht, besonders bei Kindern oder Vorerkrankungen, ist eine ärztliche Einschätzung immer sinnvoll.