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mainz wie es singt und lacht

„Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht“ ist eine traditionsreiche Fernseh‑Fastnachtssitzung aus Mainz und gilt seit Jahrzehnten als eines der großen TV‑Highlights der Karnevalszeit in Deutschland.

Was ist „Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht“?

  • Es handelt sich um eine große Prunksitzung der Mainzer Fastnacht, die seit über 70 Jahren im Fernsehen übertragen wird.
  • Veranstalter sind mehrere Mainzer Karnevalsvereine: Mainzer Carneval-Verein (MCV), Mainzer Carneval Club (MCC), Gonsenheimer Carneval-Verein (GCV) und Karneval-Club Kastel (KCK).
  • Seit 1973 wird die Sitzung im jährlichen Wechsel von öffentlich‑rechtlichen Sendern (SWR und ZDF) live aus dem Kurfürstlichen Schloss Mainz übertragen.

Typische Inhalte und Stimmung

  • Politisch‑satirische Reden mit oft sehr pointierten Versen sind ein Markenzeichen der Sendung; Politiker im Saal müssen sich traditionell einiges anhören.
  • Daneben gibt es viel „Meenzer Kokolores“ – also humorvolle, teilweise skurrile Beiträge, Musiknummern und gesungene Lebensfreude, begleitet vom Narrhallamarsch und den typischen „Helau!“-Rufen.
  • Die besten Redner und Sänger der Mainzer Karnevalsvereine treten auf, darunter Traditionsfiguren der politischen Fastnacht sowie Gesangsgruppen wie die Mainzer Hofsänger, die 2026 ihr 100‑jähriges Jubiläum feiern.

Historische Bedeutung und Reichweite

  • Die Sendung gilt als „Mutter aller Fernsehsitzungen“, weil sie die Fernsehfastnacht in Deutschland maßgeblich geprägt hat.
  • In den 1960er und 1970er Jahren erreichte „Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht“ teils legendäre Quoten; 1964 lag der Marktanteil bei etwa 89 Prozent – eine der höchsten je gemessenen Einschaltquoten.
  • Ikonische Auftritte, etwa von Ernst Neger mit „Humba, humba täterä“ oder „Heile, heile Gänsje“, haben die Sendung in dieser Zeit zum Straßenfeger gemacht.

Figuren, Gags und Traditionen

  • Klassische Figuren der Mainzer Fastnacht wie der „Bajazz mit der Laterne“ (Dr. Willi Scheu) oder der „Till“ (Dr. Diether Brandt) stehen für die scharfzüngige politische Vortragskultur der Veranstaltung.
  • Running Gags wie Rolf Brauns „Wolle mer’n eroilosse?“ – worauf das Publikum mit „Eroi mit’m!“ antwortet – gehören fest zur Bühnendramaturgie.
  • Neben den politischen Spitzen setzt die Sendung stark auf gemeinsames Singen, Mitschunkeln und ein Gefühl von Befreiung und Mitmach‑Stimmung im Publikum.

„Mainz bleibt Mainz“ in der aktuellen Session (2026)

  • Auch 2026 wird „Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht“ wieder live aus dem Kurfürstlichen Schloss Mainz übertragen, mit Sitzungspräsident Andreas Schmitt als Gastgeber.
  • Die Sitzung kombiniert aktuelle politische Themen – etwa bundes- und weltpolitische Entwicklungen – mit lokalem Mainzer Humor und klassischen Fastnachtsnummern der beteiligten Vereine.
  • Die Sendung bleibt damit ein Fixpunkt der deutschen „Fassenacht“ im Fernsehen und verbindet Nostalgie (etwa Rückblicke und Traditionsbeiträge) mit neuen Nummern und aktuellen Pointen.

Foren‑ und Trend‑Kontext

  • Rund um den Sendetermin wird „Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht“ typischerweise in Foren und sozialen Netzwerken diskutiert, etwa zu: Lieblingsrednern, gelungenen politischen Pointen oder als „zu brav/zu scharf“ empfundenen Beiträgen.
  • Immer wieder Thema sind auch Nostalgie‑Clips aus den 1960er und 1970er Jahren (z.B. YouTube‑Zusammenschnitte „Das Beste aus Mainz bleibt Mainz“), die zeigen, wie stark die Show über Generationen gewirkt hat.

TL;DR: „Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht“ ist eine traditionsreiche, politisch‑satirische Fastnachtssitzung aus Mainz, seit Jahrzehnten ein TV‑Highlight mit Mischung aus scharfer Politik‑Satire, Kokolores und Musik – und auch 2026 wieder live aus dem Kurfürstlichen Schloss zu sehen.

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