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mit welcher über 100 jahre alten technik könnte zukünftig nachhaltig erzeugter strom gespeichert werden

Die gesuchte, über 100 Jahre alte Technik ist das Pumpspeicherkraftwerk (Pumped-Hydro-Speicher). Diese Methode nutzt Wasser, das bei Stromüberschuss in ein höher gelegenes Becken gepumpt und bei Bedarf wieder durch Turbinen ins Tal abgelassen wird, um erneut Strom zu erzeugen.

Was ist Pumpspeichertechnik?

  • Bei viel Wind- oder Solarstrom wird Wasser mit elektrischen Pumpen von einem unteren in einen oberen Speichersee befördert.
  • Wenn Strom gebraucht wird (z.B. abends oder bei Flaute), lässt man das Wasser wieder hinunterfließen, treibt Turbinen an und erzeugt so erneuten Strom.

Warum ist sie über 100 Jahre alt?

  • Erste Pumpspeicherkraftwerke wurden bereits Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut, also vor über 100 Jahren.
  • In Ländern wie Großbritannien, der Schweiz oder Deutschland laufen solche Anlagen seit Jahrzehnten als „riesige Batterien“ für das Stromnetz.

Eignung für nachhaltigen Strom

  • Die Technik passt sehr gut zu erneuerbaren Energien, weil sie große Energiemengen mehrere Stunden bis Tage speichern kann und schnell hoch- und runtergefahren werden kann.
  • Sie gilt trotz hoher Baukosten als eine der günstigsten und zuverlässigsten Langzeitspeichertechnologien und stellt in vielen Ländern den Großteil der Langzeitspeicher-Kapazität.

Grenzen und Weiterentwicklungen

  • Pumpspeicher brauchen große Höhenunterschiede und Platz für Wasserbecken, daher sind sie geografisch begrenzt.
  • Neue Ansätze versuchen das Prinzip der Schwerkraft zu variieren, etwa mit unterirdischen Wasser- oder Fels-Speichern, bauen aber letztlich auf demselben physikalischen Grundprinzip auf.

Kurzantwort für deinen Titel:
Mit der mehr als 100 Jahre alten Pumpspeichertechnik könnte künftig nachhaltig erzeugter Strom aus Wind- und Solaranlagen in großem Maßstab gespeichert werden.