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Für Raclette eignet sich klassischer Raclettekäse (meist aus der Schweiz oder aus dem Wallis), weil er perfekt schmilzt, schön Fäden zieht und einen mild-würzigen Geschmack hat, der zu Kartoffeln und Beilagen passt.

Klassiker für Raclette

  • Schweizer Raclettekäse (oft als „Raclette Suisse“ oder „Raclette du Valais“ verkauft) ist die traditionelle Wahl: halbfest, fettreich, sehr gut schmelzend, mild bis mittelkräftig im Geschmack.
  • Er wird meist in Scheiben oder aus einem Laib geschnitten und über Kartoffeln, Gemüse oder Brot geschmolzen.

Gute Alternativen

Wenn du keinen klassischen Raclettekäse bekommst, funktionieren andere gut schmelzende Schnittkäse:

  • Gruyère: nussig, aromatisch, schmilzt sehr cremig und gibt dem Raclette mehr Würze.
  • Emmentaler / „Swiss cheese“: mild, leicht süßlich, mit guter Schmelze, ideal für Gäste, die es nicht zu streng mögen.
  • Comté, Appenzeller oder Fontina: etwas kräftiger im Geschmack, sorgen für ein aromatischeres Raclette.

Was eher nicht ideal ist

  • Sehr harte, trocken gereifte Käse (z.B. alter Parmesan) schmelzen schlecht und werden eher krümelig.
  • Sehr junge, wässrige Käse können beim Schmelzen „ölig“ oder gummiartig werden und geben weniger Aroma ab.

Kurz-Tipp:
Für ein klassisches Raclette nimm einfach „Raclettekäse“ aus der Käsetheke; für eine gemischte, moderne Variante mischst du Raclettekäse mit etwas Gruyère und Emmentaler für mehr Aroma.

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