seit 1996 bittet die nasa die öffentlichkeit um unterstützung beim
Seit 1996 bittet die NASA die Öffentlichkeit systematisch um Unterstützung bei verschiedensten Aufgaben – vor allem bei Ideen, Datenanalyse und finanzieller bzw. politischer Rückendeckung für Raumfahrtprojekte.
Hintergrund seit den 1990ern
- Seit den frühen 1990er‑Jahren erkennt NASA, dass breite öffentliche Unterstützung für bemannte und unbemannte Raumfahrt politisch entscheidend ist, weil der Kongress über das Budget entscheidet.
- Studien zeigen, dass eine kleine, sehr engagierte Fanbasis und eine eher neutrale Mehrheit der Bevölkerung die Aktivitäten der NASA tragen, weshalb aktive Öffentlichkeitsarbeit nötig wurde.
Formen der Unterstützung
- Politische/finanzielle Unterstützung: Durch Öffentlichkeitskampagnen, Bildungsprogramme und medienwirksame Missionen versucht NASA, Zustimmung zu ihrem Budget und ihren Programmen zu gewinnen.
- „Citizen Science“ und Beteiligung: NASA bindet Bürgerinnen und Bürger in Datenklassifikation, Beobachtung (z.B. Erdbeobachtung, Meteoritenmeldungen) und andere Mitmach‑Projekte ein, um Forschung zu beschleunigen und Akzeptanz zu erhöhen.
Warum NASA die Öffentlichkeit braucht
- Demokratische Legitimation: Als US‑Bundesbehörde mit hohem Forschungsbudget ist NASA dauerhaft auf ein positives Meinungsbild angewiesen, damit der Kongress weiterhin große Projekte (z.B. Mond‑ und Marspläne) finanziert.
- Langfristige Vision: Öffentliche Begeisterung für Raumfahrt hilft, langfristige Programme über mehrere Regierungen und politische Stimmungen hinweg stabil zu halten.
Kurz gesagt: Seit etwa Mitte der 1990er verstärkt NASA ihre Strategie, die Öffentlichkeit um Unterstützung zu bitten – nicht nur emotional, sondern auch politisch, finanziell und durch aktive Beteiligung an Forschungsprojekten.
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