seit wann gibt es die schlümpfe
Die Schlümpfe – Seit wann gibt es sie?
Die Schlümpfe wurden 1958 vom belgischen Comiczeichner Peyo (Pierre Culliford) erschaffen und tauchten erstmals im Oktober 1958 in der belgischen Zeitschrift „Le Journal de Spirou" auf. Diese kleinen blauen Figuren, die in Frankreich „Les Schtroumpfs" heißen, haben sich seitdem zu einem globalen Phänomen entwickelt.
Die Entstehungsgeschichte
Die Schlümpfe entstanden eigentlich eher zufällig während einer Mahlzeit, die Peyo mit seinem Kollegen André Franquin verbrachte. Als Peyo sich nicht an das französische Wort für „Salz" erinnern konnte, erfand er spontan das Fantasiewort „Schtroumpf" und bat seinen Freund, ihm den „Schtroumpf" zu reichen. Diese kreative Wortschöpfung wurde später zur Grundlage für die gesamte Schlumpf-Sprache, in der viele Begriffe durch das Wort „Schlumpf" ersetzt werden – wie zum Beispiel „Heute haben wir richtig schlumpfiges Wetter".
Ursprünglich waren die Schlümpfe nur Nebenfiguren in der Comicserie „Johan und Pfiffikus" (Johan et Pirlouit), wo sie in einer Geschichte namens „Die Flöte mit sechs Löchern" auftraten. Sie lebten anfangs in einem kargen, felsigen Ort namens „Le Pays Maudit" (das verfluchte Land), der nur durch Magie oder beschwerliche Reisen durch dichte Wälder, tiefe Sümpfe, eine brennende Wüste und hohe Bergketten erreichbar war.
Von der Nebenfigur zum Star
Die Popularität der blauen Wesen überstieg schnell die der ursprünglichen Hauptcharaktere Johan und Pfiffikus. 1959 schlug der Chefredakteur von „Spirou", Yvan Delporte, Peyo vor, eine Kurzgeschichte ausschließlich mit Schlümpfen zu zeichnen. Dafür erfanden sie das Format der „Mini-récits" – kleine Hefte, die man aus einer Doppelseite einer Spirou-Ausgabe selbst basteln konnte. Diese Initiative machte die Schlümpfe endgültig zur Hauptattraktion und führte zu ihrer eigenen Comicserie.
Weltweiter Durchbruch
Seit ihrer Entstehung haben die Schlümpfe eine bemerkenswerte Karriere hingelegt:
- Sie wurden in zahlreichen Ländern adaptiert, wobei „Smurf" die niederländische Übersetzung von „Schtroumpf" ist
- Die Charaktere wurden in animierten Fernsehserien, Kinofilmen und Videospielen dargestellt
- Sie inspirierten sogar Vergnügungspark-Attraktionen, Ice Capades-Shows und ein Frühstücksmüsli
- Die Schlümpfe sprechen verschiedene Generationen an und ziehen nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene an, die nostalgische Gefühle empfinden
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