wann wurde das ozonloch entdeckt
Das Ozonloch wurde im Jahr 1985 offiziell entdeckt, als drei britische Forscher massive Ozonverluste über der Antarktis veröffentlichten.
Kurzantwort
- Entdeckt bzw. wissenschaftlich nachgewiesen: Mai 1985.
- Entdecker: Joe Farman, Brian Gardiner und Jonathan Shanklin vom British Antarctic Survey.
- Ort: Über der Antarktis, nahe der Forschungsstation Halley.
Wie es zur Entdeckung kam
In den frühen 1980er-Jahren maßen Forscher des British Antarctic Survey regelmäßig die Ozonkonzentration über der Antarktis und bemerkten dabei immer stärkere Rückgänge im antarktischen Frühling. Am 16. Mai 1985 veröffentlichten sie ihre Daten in der Fachzeitschrift „Nature“ und machten so das „Ozonloch“ weltweit bekannt.
Hintergrund: Warum entstand das Ozonloch?
Schon 1974 hatten Chemiker wie Molina und Rowland gewarnt, dass Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) die Ozonschicht zerstören können. 1985 konnte mit dem Nachweis des Ozonlochs bestätigt werden, dass FCKW die Hauptursache für den starken Ozonabbau in der Stratosphäre sind.
Folgen und Reaktion der Weltgemeinschaft
Die Entdeckung löste Mitte der 1980er-Jahre weltweit große Sorge aus, weil mehr UV-Strahlung bedeutet, dass das Risiko für Hautkrebs und Augenschäden steigt. 1987 verabschiedeten Staaten das Montrealer Protokoll, das den Ausstieg aus FCKW einleitete und bis heute als sehr erfolgreicher internationaler Umweltschutzvertrag gilt.
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