warum aschermittwoch
Aschermittwoch ist im Christentum der Beginn der Fastenzeit und markiert das Ende des Karnevals/Faschings.
Warum gibt es Aschermittwoch?
- Er ist der Start der rund 40-tägigen Fastenzeit vor Ostern (Passionszeit).
- Gläubige sollen sich auf Gott und das eigene Leben besinnen, verzichten, und ihr Verhalten überdenken (z.B. Genussmittel, Konsum, Klima, Social Media).
- Er beendet symbolisch das ausgelassene Feiern der Karnevalszeit – „jetzt ist Schluss mit Party, jetzt kommt Besinnung und Verzicht“.
Ein kurzer Vergleich:
- Karneval = ausgelassen feiern, verkleiden, „noch mal alles rauslassen“.
- Aschermittwoch = Ruhe, Nachdenken, Fasten, Vorbereitung auf Ostern.
Was bedeutet die Asche?
- Der Name „Aschermittwoch“ kommt daher, dass Gläubige im Gottesdienst ein Aschenkreuz bekommen.
- Die Asche stammt traditionell aus den verbrannten Palmzweigen des Vorjahres (Palmsonntag).
- Die Asche steht für:
- Vergänglichkeit des Menschen („Staub bist du und zum Staub kehrst du zurück“).
* Reue, Buße und den Wunsch nach innerer Reinigung.
Der Priester zeichnet ein Kreuz aus Asche auf Stirn oder Haupt und erinnert damit an die Endlichkeit des Lebens und den Aufruf zur Umkehr.
Religiöser Hintergrund
- Aschermittwoch ist seit etwa dem 6.–10. Jahrhundert als eigener Tag belegt, u.a. in Verbindung mit Papst Gregor dem Großen in der Westkirche.
- Er liegt 46 Tage vor Ostern und vor dem ersten Fastensonntag; dieser Zeitraum beinhaltet 40 Fasttage (ohne Sonntage).
- In der katholischen Kirche ist Aschermittwoch ein strenger Fast- und Abstinenztag (nur einmal richtig essen, kein Fleisch).
Kurzes Beispiel aus dem Alltag
Viele Leute nehmen sich ab Aschermittwoch etwas vor, z.B.:
- 40 Tage kein Alkohol oder keine Süßigkeiten.
- 40 Tage weniger Auto fahren oder plastikarm leben, als spiritueller und auch gesellschaftlicher „Reset“.
Damit wird Aschermittwoch zu einer Art Startpunkt für eine bewusstere, einfachere Lebensweise bis Ostern.
TL;DR:
Aschermittwoch heißt so wegen des Aschenkreuzes und ist der Tag, an dem nach
Karneval die Fasten- und Besinnungszeit vor Ostern beginnt, mit Fokus auf
Vergänglichkeit, Reue und Neuanfang.
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