warum führerschein umtauschen
Der Führerschein muss in Deutschland vor allem deshalb umgetauscht werden, weil die EU ein einheitliches, fälschungssicheres Führerscheindokument mit begrenzter Gültigkeit eingeführt hat und alte Führerscheine nach einem Stufenplan ihre Gültigkeit verlieren.
Hintergrund: Warum Führerschein umtauschen?
- Die EU-Richtlinie 2006/126/EG schreibt ein einheitliches und fälschungssicheres Führerscheindokument im Scheckkartenformat vor.
- Ältere Papier- und frühere Kartenführerscheine (vor dem 19.01.2013) werden deshalb schrittweise ungültig und müssen gegen den neuen EU-Führerschein getauscht werden.
Ziele des Pflicht-Umtauschs
- Besserer Fälschungsschutz und Schutz vor Missbrauch, weil alle Führerscheine im EU-weit einheitlichen Format und in Datenbanken erfasst werden.
- Einheitliche Gültigkeitsdauer: Neue Führerscheine gelten in der Regel 15 Jahre und müssen danach nur als Dokument erneuert werden, nicht die Fahrerlaubnis selbst.
Was passiert, wenn man nicht umtauscht?
- Wer seine Umtauschfrist verpasst, fährt mit einem nicht mehr gültigen Dokument, obwohl die Fahrerlaubnis an sich oft weiter besteht.
- Bei einer Kontrolle droht in Deutschland in der Regel ein Verwarnungsgeld (z.B. 10 Euro); im Ausland können strengere Folgen möglich sein.
Für wen gilt der Umtausch?
- Alle Inhaberinnen und Inhaber deutscher Führerscheine, die vor dem 19.01.2013 ausgestellt wurden; umgesetzt wird das über einen Stufenplan nach Geburts- oder Ausstellungsjahr.
- Auch viele Kartenführerscheine aus den Jahren nach 1999 sind betroffen, wenn sie noch das alte Design ohne die neue Sicherheitsgeneration haben.
Vorteile des neuen Führerscheins
- Moderner, fälschungssicherer Aufbau im EU-Standardformat (Plastikkarte, einheitliche Angaben, maschinenlesbar).
- Bessere Anerkennung und Klarheit im EU-Ausland, weil Polizisten und Behörden dort das Format kennen und leicht prüfen können.
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