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warum hat der februar nur 28 tage

Der Februar hat heute nur 28 Tage, weil er aus dem sehr alten römischen Kalender „geerbt“ wurde und dann bei späteren Reformen als kürzester Monat beibehalten wurde.

Kurz erklärt in 3 Punkten

  1. Alter römischer Kalender (ohne Januar & Februar)
    • Ursprünglich hatten die Römer einen Kalender mit nur 10 Monaten, von März bis Dezember.
 * Der Winter war kalendarisch quasi „namenlos“, es gab Januar und Februar noch gar nicht.
  1. Numa Pompilius und der „komische“ Februar
    • Um 700 v. Chr. fügte der König Numa Pompilius die Monate Januar und Februar hinzu, damit das Jahr besser zu Mondphasen und Jahreslauf passt.
 * Das Jahr sollte damals 355 Tage haben; diese Tage ließen sich nicht gleichmäßig auf zwölf Monate verteilen, deshalb bekam der Februar als letzter Monat am Jahresende nur 28 Tage ab.
 * Zusätzlich spielten römische Aberglauben eine Rolle: Gerade Zahlen galten als besonders „unglücklich“, also legte man den Großteil der „unglücklichen“ Tage in den Reinigungs- und Totenmonat Februar.
  1. Julius Cäsar, Schaltjahr und: Februar bleibt kurz
    • Julius Cäsar stellte 45 v. Chr. auf den julianischen Kalender mit 365 Tagen um und führte ein regelmäßiges Schaltjahr ein, um die Differenz zur tatsächlichen Umlaufzeit der Erde (ca. 365,24 Tage) auszugleichen.
 * Er verteilte zusätzliche Tage auf die Monate, sodass fast alle 30 oder 31 Tage bekamen – den Februar ließ man aber bei 28 Tagen (und 29 im Schaltjahr).
 * Dieses Prinzip wurde später im gregorianischen Kalender (unserem heutigen) beibehalten: Der Februar bleibt der Ausgleichsmonat, in dem fast alle vier Jahre ein zusätzlicher Tag eingeschoben wird.

Noch ein Blick auf die Astronomie

  • Ein Jahr dauert nicht genau 365, sondern rund 365,2424 Tage; deshalb brauchen wir Schaltjahre, damit die Jahreszeiten nicht „wandern“ (z.B. Sommer im Dezember).
  • Den Extra-Tag legt man traditionell in den ohnehin kürzesten Monat – den Februar.

Kurz gesagt: Der Februar hat 28 Tage, weil er im alten Rom als „Restemonat“ mit wenigen und als „unglücklich“ geltenden Tagen angelegt wurde – und weil spätere Kalenderreformen ihn genau so weitergeschleppt haben.

TL;DR: Historisches Zufall-plus-Politik-plus-Aberglaube – und der Februar blieb der kurze Sonderfall mit 28 (im Schaltjahr 29) Tagen.

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