warum spielen new yorker kein schach
New Yorker spielen sehr wohl Schach – und zwar ziemlich viel – daher ist die Aussage „New Yorker spielen kein Schach“ eher ein überspitzter oder ironischer Spruch als eine Realität.
Kurze Antwort
New York hat eine sehr lebendige Schachszene mit Park‑Tischen, Clubs und Turnieren; der Eindruck, New Yorker würden „kein Schach spielen“, kommt meist von konkreten Problemen wie Geldhustle, ruppigem Umgangston oder der Verlagerung ins Online‑Schach.
Wie ist Schach in New York wirklich?
- In New York gibt es eine lange Schachtradition, von Bobby Fischer bis zu modernen Clubs und Ligen.
- Parks wie Washington Square Park, Union Square oder Bryant Park sind bekannte Treffpunkte für Straßenschach.
- Es existieren klassische Schachcafés und Vereine; manche sind seit Jahrzehnten fester Teil der Stadtkultur.
Ein aktueller Bericht beschreibt die New Yorker Schachszene ausdrücklich als „sehr lebendig“ und betont, dass Schach seit der Corona‑Zeit und Serien wie „The Queen’s Gambit“ wieder deutlich an Popularität gewonnen hat.
Woher kommt dann der Eindruck „sie spielen kein Schach“?
Oft steckt dahinter gar kein Fakt, sondern:
- Ironie oder Übertreibung
- In Foren oder Gesprächen wird gerne überspitzt: „Keiner spielt hier mehr richtig Schach, alle nur noch online“ – gemeint ist der Wandel, nicht ein echtes Verschwinden.
- Fokus auf Online‑Schach
- Viele spielen heute auf Plattformen im Internet statt im Park oder im Klub.
* Dadurch wirkt es so, als würde „niemand mehr Schach spielen“, obwohl sich das Spiel nur ins Digitale verlagert.
- Schlechte Erfahrungen mit Park‑Schach
- Besucher berichten von ruppigem Ton, hohen Einsätzen (z.B. 10 Dollar pro Partie) und dem Gefühl, eher „abgezogen“ als sportlich gefordert zu werden.
* Wer so etwas erlebt, sagt schnell „mit denen kann man kein Schach spielen“, was sich im Kopf zu „New Yorker spielen kein Schach“ verdichtet.
- Rückgang klassischer Schachlokale
- Einige traditionelle Schachläden und ‑cafés mussten schließen, etwa durch wirtschaftlichen Druck und den Trend zum Online‑Schach.
* Das kann den Eindruck erwecken, Schach sei aus dem Stadtbild verschwunden, obwohl Parks, Clubs und Ligen weiter aktiv sind.
Was ist mit den „Hustlern“ in den Parks?
Gerade Touristen stoßen zuerst auf die Straßenschach‑Spieler, die um Geld spielen:
- In Washington Square und Union Square sitzen viele Spieler, die für Partien Geld verlangen, oft in Form von Blitzschach mit viel Trash‑Talk.
- Einige sehen das als ehrlichen, wenn auch harten Broterwerb; andere empfinden es als Abzocke oder sogar als „3‑Card‑Monty für Nerds“.
- Es gibt Berichte, dass manche Spieler versuchen, Zeitdruck, Psychospielchen oder sogar unfaire Methoden zu nutzen, um zu gewinnen.
Für jemanden, der einfach nur gemütlich Schach spielen will, wirkt das schnell abstoßend – daraus wird dann leicht der Spruch „Mit New Yorkern kann man kein Schach spielen“.
Andere Perspektive: lebendige, aber rauhe Szene
Trotz solcher Berichte wird die Schachszene in New York von vielen als außergewöhnlich lebhaft beschrieben:
- Vereine wie der Marshall Chess Club sowie Cafés wie das Chess Forum bieten organisierte Turniere, Trainingsmöglichkeiten und eine stabile Community.
- Es gibt Firmenligen und Kinder‑Trainings; Eltern bringen ihre Kinder bewusst dorthin, weil Schach als förderlich für Konzentration und Denken gilt.
- Journalistinnen und Besucher schildern die Parkszene als Mischung aus Show, Lebensunterhalt und Straßenkultur – mit Musik, Publikum und lauten Sprüchen.
Ein schönes Bild: Jemand berichtet, dass er in 26 Jahren New York nie gewagt hat, sich an die Parktische zu setzen, weil ihn die Szene einschüchtert – obwohl sie ihn gleichzeitig fasziniert.
Fazit (TL;DR)
- Die Behauptung „New Yorker spielen kein Schach“ stimmt faktisch nicht; die Stadt hat eine der aktivsten Schachszenen der Welt.
- Der Spruch spiegelt eher: harte Straßenschach‑Kultur, Geldhustle, ruppigen Ton und die Verlagerung vieler Partien ins Internet.
- Wer ruhiges, „klassisches“ Schach will, findet in New York Clubs, Cafés und private Runden – man muss nur ein bisschen an den Parktischen vorbeischauen.
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