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was ist der sogenannte keks test

Der „Kekstest“ (oft auch „Keks‑Test“ oder „Kekstest im Büro“) ist ein informeller Charakter‑ und Macht‑Test: Man beobachtet, wie sich Menschen verhalten, wenn eine Schüssel mit Keksen auf dem Tisch steht – wer nimmt sich wie viele, wie rücksichtsvoll oder gierig, ob jemand ohne zu fragen den letzten Keks nimmt usw.

Grundidee des Kekstests

  • Der Test geht auf Experimente der Sozialpsychologin Deborah Gruenfeld (Stanford University) zur Wirkung von Macht zurück.
  • In diesen Versuchen bekamen einzelne Personen in einer Gruppe etwas mehr „Macht“ (z.B. Bewertungsrecht) und ihr Verhalten wurde u.a. beim Essen von Keksen beobachtet.

Was der Kekstest zeigen soll

  • Menschen mit einem stärkeren Machtgefühl neigen eher dazu, sich mehr Kekse zu nehmen, lauter zu essen, zu krümeln oder sich den letzten Keks einfach zu schnappen.
  • Daraus wird abgeleitet, dass Macht Egozentrik, Grenzüberschreitungen und Missachtung sozialer Normen fördern kann – und dass man am banalen Keks‑Verhalten etwas über Charakter und Machtanspruch ablesen kann.

Anwendung im Alltag oder Job

  • Beliebt ist der Tipp, in einem Meeting ungezwungen eine Schale Kekse hinzustellen und zu beobachten, wer wie zugreift: Wer wartet, wer fragt, wer dominiert die Schüssel.
  • Der Kekstest ist kein wissenschaftlich normierter Persönlichkeitstest, sondern eher ein anschauliches, alltagsnahes Experiment, das ein Gefühl für Machtverhalten und soziale Rücksichtnahme geben soll.

Kurz gesagt: Der sogenannte Kekstest ist ein spielerischer Charakter‑ und Macht‑Test, bei dem das Verhalten rund um eine Schüssel Kekse als Hinweis auf Egozentrik, Rücksichtnahme und Umgang mit (gefühlter) Macht interpretiert wird.

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