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was ist ein kartoffel radius

Ein „Kartoffel‑Radius“ ist kein Alltagsbegriff aus der Küche, sondern ein Fachbegriff aus der Astronomie: Gemeint ist die Größe, ab der ein Himmelskörper – zum Beispiel ein Asteroid – durch seine eigene Schwerkraft so „rund gedrückt“ wird, dass er nicht mehr wie eine krumme Kartoffel aussieht, sondern annähernd kugelförmig wird.

Kurze Erklärung

  • „Kartoffel“ steht hier bildlich für kleine, unförmige Asteroiden, die eher wie knubbelige Steine aussehen.
  • Der „Radius“ ist der Abstand vom Zentrum des Körpers bis zur Oberfläche; beim Kartoffel‑Radius ist dieser so groß, dass die Schwerkraft das Material in eine fast runde Form zieht (hydrostatisches Gleichgewicht).
  • Ab ungefähr dieser Größe beginnt man in der Astronomie zu unterscheiden, ob ein Objekt eher zu den „kleinen, kartoffelförmigen Brocken“ oder zu den (zwerg‑)planet‑ähnlich runden Körpern gehört.

Ein anschauliches Bild

Stell dir zwei Steine vor:

  • Ein sehr kleiner Stein behält jede Beule, weil seine eigene Schwerkraft extrem schwach ist.
  • Ein viel größerer, aus demselben Material gebauter Körper wird durch seine Gravitation langsam „glattgezogen“ und kugeliger.

Der Übergang zwischen „beulig wie eine Kartoffel“ und „merklich rund“ ist genau das, was man in der Fachsprache „potato radius“ bzw. „Kartoffel‑Radius“ nennt.

TL;DR: „Kartoffel‑Radius“ = die Mindestgröße, ab der ein Asteroid durch seine eigene Schwerkraft von der unregelmäßigen „Kartoffel‑Form“ in eine annähernd kugelige Form übergeht.