was ist ein privatier
Ein Privatier ist eine Person, die von ihrem Vermögen oder passiven Einkommen lebt und deshalb nicht mehr arbeiten muss , um den Lebensunterhalt zu bestreiten.
Kurze Definition
- Ein Privatier hat genug Geld (z.B. Ersparnisse, Wertpapiere, Immobilien), um laufende Ausgaben daraus zu decken.
- Das Einkommen kommt meist aus Kapitalerträgen, Mieten oder dem Verkauf von Unternehmensanteilen, nicht aus einem normalen Angestelltenjob.
- Arbeiten kann er oder sie trotzdem – es ist freiwillig, nicht notwendig, um zu überleben.
Abgrenzung zu anderen Begriffen
- Rentner: Lebt überwiegend von gesetzlicher oder betrieblicher Rente; Privatier eher von Vermögen und Kapitalerträgen.
- Selbstständige/Freiberufler: Müssen aktiv Leistungen erbringen, um Einkommen zu erzielen; Privatiers leben von passiven Einkünften.
- „Finanziell unabhängig“ / FIRE (Financial Independence, Retire Early): Modernes Konzept, inhaltlich sehr ähnlich zum klassischen Privatier.
Typische Einkommensquellen eines Privatiers
- Zinsen, Dividenden, Kursgewinne aus Wertpapieren.
- Mieteinnahmen aus Immobilien.
- Einnahmen aus Unternehmensbeteiligungen oder Verkauf von Firmenanteilen.
Wie „reich“ muss man dafür sein?
Es gibt keine feste gesetzliche Grenze, ab wann man offiziell als Privatier gilt.
Manche Finanzexperten nennen grob Größenordnungen von rund 60.000 Euro Jahresbrutto aus Vermögen oder passivem Einkommen, damit der Lebensstandard komfortabel finanziert werden kann – das ist aber nur eine Faustregel, keine harte Definition.
Mini-Beispiel
Stell dir jemanden vor, der ein gut laufendes Unternehmen verkauft hat, das Geld breit investiert und nun von Dividenden und Mieteinnahmen lebt, ohne jemals wieder arbeiten zu müssen. Diese Person würde sich im deutschsprachigen Raum typischerweise als Privatier bezeichnen.
Information gathered from public forums or data available on the internet and portrayed here.