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was ist ein unterschenkelbruch

Ein Unterschenkelbruch ist ein Knochenbruch im Bereich des Unterschenkels, also an Schienbein (Tibia) und/oder Wadenbein (Fibula).

Was ist ein Unterschenkelbruch?

  • Der Unterschenkel besteht aus zwei Knochen: Schienbein und Wadenbein.
  • Bei einem Unterschenkelbruch ist einer oder beide dieser Knochen gebrochen; oft handelt es sich um eine sogenannte Unterschenkelschaftfraktur (Bruch im mittleren Abschnitt).
  • Man unterscheidet geschlossene Brüche (Haut intakt) und offene Brüche (Knochen durchbohrt die Haut). Offene Brüche haben ein höheres Infektionsrisiko und gelten als Notfall.

Ein einfaches Bild dazu: Man kann sich den Unterschenkel wie zwei Stäbe vorstellen, die parallel nebeneinander laufen – bricht einer oder beide durch ein starkes Verbiegen, Verdrehen oder einen Schlag, spricht man von einem Unterschenkelbruch.

Typische Ursachen

  • Sportunfälle (z.B. Ski, Reiten, Fußball, Eishockey), oft durch Verdrehen oder Verbiegen des Beins.
  • Verkehrsunfälle, insbesondere wenn eine Stoßstange den Unterschenkel trifft.
  • Direkte Gewalteinwirkung (Tritt, Schlag) oder Sturz aus größerer Höhe.
  • Seltener: pathologischer Bruch bei bereits vorgeschädigtem, z.B. osteoporotisch geschwächtem Knochen.

Symptome: Woran merkt man das?

Typische Zeichen sind:

  • Plötzliche, starke Schmerzen im Unterschenkel.
  • Schwellung und Bluterguss am Unterschenkel.
  • Belastungsunfähigkeit: Stehen oder Gehen ist meist nicht möglich.
  • Eventuell sichtbare Fehlstellung des Beins oder „Wackeln“ an einer Stelle, wo kein Gelenk ist.
  • Bei offenem Bruch: Wunde, eventuell sichtbare Knochenteile.

Wichtig: Ein stark schmerzendes, geschwollenes Bein nach Unfall, das nicht belastbar ist, sollte immer sofort ärztlich untersucht werden.

Diagnose beim Arzt

  • Befragung zum Unfallhergang (z.B. Sturz, Verdrehung, Zusammenprall).
  • Körperliche Untersuchung (Fehlstellung, Schwellung, Durchblutung, Gefühl und Beweglichkeit).
  • Bildgebung:
    • Röntgen des Unterschenkels und angrenzender Gelenke ist Standard.
* Bei Bedarf CT oder MRI, z.B. wenn Gelenke oder Bänder mit betroffen sein könnten.

Behandlung in Kurzform

Die Behandlung richtet sich nach Art und Schwere des Bruchs:

  • Ruhigstellung (Schiene, Gips) bei stabilen, nicht verschobenen, geschlossenen Brüchen.
  • Operation (z.B. mit Schrauben, Platten oder Marknagel), vor allem bei:
    • verschobenen Brüchen
    • offenen Brüchen
    • gelenknahen oder komplizierten Frakturen.
  • Schmerztherapie, Hochlagern, eventuell Eis (nur bei geschlossenem Bruch) zur Schwellungsreduktion.
  • Anschließend Physiotherapie, um Beweglichkeit, Kraft und Gangbild wiederherzustellen.

Erste Hilfe (PECH-Schema, soweit möglich)

  • Pause: Bein nicht mehr belasten, ruhigstellen.
  • Eis: Kühlung bei geschlossenem Bruch zur Abschwellung (kein Eis direkt auf die Haut).
  • Compression: Bei Blutung vorsichtig Kompressionsverband (ohne Bruchstelle zu verschieben).
  • Hochlagern: Bein hochlegen, um Schwellung zu reduzieren.

Mögliche Komplikationen

  • Infektionen, vor allem bei offenen Brüchen.
  • Gestörte Knochenheilung (Pseudarthrose, Fehlstellung).
  • Verletzung von Nerven, Gefäßen oder Muskeln mit entsprechenden Ausfällen.

Kurzer Überblick als HTML-Tabelle

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Aspekt Beschreibung
Definition Bruch von Schienbein und/oder Wadenbein im Bereich des Unterschenkels.
Häufige Ursachen Sportunfälle, Verkehrsunfälle, direkte Schläge, Stürze, selten krankheitsbedingte Knochen­schwäche.
Typische Symptome Starke Schmerzen, Schwellung, Bluterguss, Fehlstellung, Unfähigkeit zu stehen oder zu gehen.
Diagnose Anamnese, körperliche Untersuchung, Röntgen, ggf. CT/MRI.
Therapie Ruhigstellung mit Gips/Schiene bei stabilen Brüchen, sonst meist operative Stabilisierung, Schmerztherapie, Physiotherapie.
Prognose Bei adäquater Behandlung meist gute Heilung, aber längere Reha-Phase und Risiko von Komplikationen bei schweren oder offenen Brüchen.

TL;DR

Ein Unterschenkelbruch ist ein Bruch von Schienbein und/oder Wadenbein, verursacht meist durch Unfall oder Sport, mit starken Schmerzen, Schwellung und fehlender Belastbarkeit, und wird je nach Schwere konservativ oder operativ behandelt.

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