was ist eine mätresse
Eine Mätresse ist (historisch und im heutigen Sprachgebrauch) eine Geliebte eines meist verheirateten, einflussreichen Mannes, oft mit einer besonderen, manchmal auch öffentlichen Rolle.
Kurzdefinition
- Im heutigen Sinn: Eine Mätresse ist die Geliebte eines verheirateten Mannes, oft finanziell unterstützt, die aber keinen rechtlichen Status wie eine Ehefrau hat.
- Historisch: Am Hof (z.B. in Frankreich) war die Mätresse eines Fürsten oder Königs häufig eine offizielle Favoritin mit Einfluss, Zugang zu Macht und privilegierter Stellung.
Herkunft des Wortes
- Das Wort kommt aus dem Französischen „maîtresse“ und bedeutet „Herrin“ oder „Meisterin“.
- In europäischen Höfen der Neuzeit sprach man von der „maîtresse en titre“, also der offiziellen Hauptgeliebten eines Herrschers.
Rolle in der Geschichte
- An absolutistischen Höfen (vor allem in Frankreich) war die Mätresse eines Monarchen oft eine politisch einflussreiche Frau, die Zugang zu vertraulichen Informationen hatte und Entscheidungen mit beeinflussen konnte.
- Sie erhielt häufig Geschenke, Geld, Schmuck oder eigene Häuser und galt als Favoritin, auch wenn sie formal keine Ehefrau war.
Heutige Bedeutung
- Heute wird „Mätresse“ eher selten gebraucht und klingt altmodisch oder literarisch; man sagt häufiger einfach „Geliebte“ oder „Affäre“.
- Wenn der Begriff verwendet wird, schwingt meist mit, dass die Beziehung längerfristig, heimlich und gesellschaftlich heikel ist, oft mit finanzieller Abhängigkeit von dem Mann.
TL;DR: Eine Mätresse ist eine Geliebte, meist eines verheirateten und einflussreichen Mannes, historisch oft offiziell und politisch einflussreich, heute eher als altmodischer Begriff für eine längerfristige außereheliche Beziehung verstanden.
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