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was ist skeleton

Kurz gesagt: „Skeleton“ ist vor allem eine spektakuläre Wintersportart, gleichzeitig aber auch das englische Wort für „Skelett“ (Knochen-Gerüst des Körpers).

Was ist Skeleton (Sport)?

Im Sport ist Skeleton eine Wintersportart, bei der einzelne Athlet:innen bäuchlings und mit dem Kopf voran auf einem speziellen Rennschlitten durch einen vereisten Eiskanal rasen.

Dabei werden Geschwindigkeiten von deutlich über 100 km/h erreicht, und gesteuert wird nur durch minimale Gewichtsverlagerungen mit Schultern, Knien und Zehen.

Der Name kommt vom Schlitten selbst: Er ist sehr flach und aus Metallteilen aufgebaut, sodass er an ein stählernes Skelett erinnert. Skeleton ist eine Einzeldisziplin – im Gegensatz etwa zum Bobsport, bei dem Teams auf dem Schlitten sitzen.

Regeln und Ablauf beim Skeleton

Ein Skeleton-Lauf sieht typischerweise so aus:

  1. Die Athlet:innen sprinten mit dem Schlitten in den Händen einige Meter an, um möglichst viel Startgeschwindigkeit aufzubauen.
  1. Sie werfen sich bäuchlings auf den Schlitten, Kopf voran, und legen sich flach auf das Gerät.
  1. Gesteuert wird nur über minimale Gewichtsverlagerungen – es gibt kein Lenkrad und keine Bremsen.
  1. Im Wettkampf zählt die Gesamtzeit aus mehreren Läufen; die schnellste Summe gewinnt.

Wichtige Punkte:

  • Der Schlitten ist relativ schwer (je nach Klasse über 30 kg), damit er stabil liegt und bei Stürzen nicht so leicht auf den Körper zurückfällt.
  • Der Rahmen des Schlittens muss aus Stahl sein, Hightech-Lenk- oder Bremssysteme sind verboten.
  • Getragen werden u.a. Helm, enganliegender Rennanzug, Spikeschuhe und meist Schutzpolster für Schultern und Ellenbogen.

Herkunft und Bedeutung des Wortes „Skeleton“

Im Englischen bedeutet „skeleton“ zunächst ganz klassisch „Skelett“, also das Gerüst aus Knochen, das den Körper stützt und Organe schützt.

Daraus haben sich mehrere übertragene Bedeutungen entwickelt:

  • „skeleton“ als Gerippe oder Rahmen/Grundstruktur (z.B. skeleton of a building).
  • „skeleton staff“ = Minimalbesetzung an Personal.
  • „skeleton in the closet“ = ein peinliches Familiengeheimnis.

Die Sportart Skeleton hat ihren Namen, weil der Schlitten wie ein reduziertes „Gerippe“ aussieht; im Deutschen wird das Wort unverändert aus dem Englischen übernommen.

Skeleton im heutigen Kontext

Skeleton ist fester Bestandteil der Olympischen Winterspiele und seit 2002 wieder dauerhaft im olympischen Programm.

Besonders rund um Winterspiele und Weltcups taucht der Begriff „Skeleton“ häufiger in Nachrichten, Sportforen und Social Media auf, meist in Verbindung mit spektakulären Fahrten und knappen Hundertstel-Entscheidungen.

In vielen Berichten wird Skeleton als Extremsport beschrieben, der Mut, Reaktionsschnelligkeit und hohe Körperbeherrschung verlangt, weil die Athlet:innen dem Eis mit dem Gesicht sehr nahe sind.

Typische Themen in Forendiskussionen sind etwa Sicherheit (Sturzgefahr, Aufprallkräfte), Olympia-Chancen einzelner Nationen oder Vergleiche zu Rodeln und Bob.

TL;DR

„Skeleton“ ist:

  • eine olympische Wintersportart, bei der man bäuchlings und kopfvoran auf einem flachen Rennschlitten einen Eiskanal hinunterfährt, gesteuert nur durch Gewichtsverlagerung.
  • das englische Wort für „Skelett“ und in übertragenem Sinn auch für Grundgerüst, Minimalform oder Geheimnis („skeleton in the closet“).

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