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was ist weihrauch

Weihrauch ist das luftgetrocknete Harz bestimmter Bäume der Gattung Boswellia, das vor allem als Räucherwerk in Kirchen und in einigen Kulturen auch als Heilmittel verwendet wird.

Was Weihrauch genau ist

Weihrauch ist ein Gummiharz , das durch Anritzen der Rinde von Boswellia- Bäumen austritt, an der Luft trocknet und dann als harzige, bräunlich-gelbe bis rötliche Körner gesammelt wird. Chemisch besteht es überwiegend aus Harzen und Harzsäuren (z.B. Boswelliasäuren), dazu ätherischen Ölen, Schleimstoffen und etwas Protein.

Herkunft und Bäume

Das Harz stammt von 20–30 Boswellia-Arten, etwa Boswellia serrata (Indien), Boswellia sacra (Oman, Jemen) oder Boswellia carterii (Somalia). Die Bäume wachsen in trockenen, oft felsigen Regionen Ostafrikas, der arabischen Halbinsel, Indiens und Pakistans.

Verwendung und Bedeutung

Weihrauch wird seit der Antike als kultisches Räucherwerk genutzt, etwa in römisch-katholischen und orthodoxen Gottesdiensten, wo der aufsteigende Rauch symbolisch für Reinigung, Verehrung und Gebet steht. Daneben gibt es traditionelle medizinische Anwendungen, etwa in der Ayurveda, wo Boswellia serrata wegen möglicher entzündungshemmender Eigenschaften eingesetzt wird; in Europa ist diese Art auch im Arzneibuch beschrieben.

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