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was sind froschkutteln

Froschkutteln haben nichts mit echten Fröschen zu tun, sondern sind ein südwestdeutsches Innereien-Gericht, vor allem aus Rinderkutteln (Pansen) und weiteren Rinder‑ oder Schweineinnereien, das traditionell zur Fastnacht serviert wird.

Was genau sind Froschkutteln?

  • Es handelt sich um Innereien vom Rind , meist:
    • in Streifen geschnittener Rinderpansen
    • oft zusätzlich Rinderherz, Rinderleber und Rindernieren.
  • Teilweise werden auch Innereien von Schwein verwendet, je nach Rezept oder Metzger.
  • Zubereitet wird das Ganze ähnlich wie „Saure Kutteln“: in einer sämigen Soße, mit Mehl/Einbrenne, Gewürzen und häufig Wein oder Essig für die säuerliche Note.

Ein einfaches Bild: Stell dir ein deftiges, säuerlich abgeschmecktes Kuttelgericht aus Rinderpansen und anderen Innereien vor – genau das steckt hinter dem Namen „Froschkutteln“.

Herkunft des Namens und Brauchtum

  • Froschkutteln sind besonders mit der Fastnacht in Oberschwaben verbunden, etwa in Riedlingen an der Donau.
  • Der Name kommt daher, dass Riedlingen als Storchenstadt gilt; Frösche sind der Legende nach Leibspeise der Störche, und das traditionelle Froschkuttelnessen geht auf ein Gasthaus „Storchen“ zurück.
  • Beim berühmten Froschkuttelnessen in Riedlingen handelt es sich um eine alte Fastnachtsveranstaltung (überliefert seit dem 19. Jahrhundert), klassisch als reine Männerveranstaltung.

In lokalen Medien wird das Gericht immer wieder erwähnt, etwa wenn prominente Gäste wie der baden-württembergische Ministerpräsident beim Froschkuttelnessen dabei sind.

Kurzantwort für deine Frage „was sind Froschkutteln“:
Froschkutteln sind ein traditionelles oberschwäbisches Fastnachtsgericht aus Rinderkutteln und anderen Rinder‑/Schweineinnereien in würziger, oft säuerlicher Soße – trotz des Namens ganz ohne Froschfleisch.

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