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was sind milien auf der haut

Milien sind kleine, gutartige Zysten direkt unter der obersten Hautschicht, die wie weiße oder gelbliche „Grieskörnchen“ aussehen und meist nur kosmetisch störend sind. Sie bestehen vor allem aus eingeschlossenem Keratin (Horn) und abgestorbenen Hautzellen bzw. etwas Talg und treten besonders häufig im Gesicht, vor allem um die Augen, auf.

Was Milien genau sind

  • Milien werden auch Hirsekörner oder Grießkörner genannt, weil sie stecknadelkopfgroß und körnig wirken.
  • Sie sind weißlich bis gelblich, 1–3 mm groß und fühlen sich eher hart an, nicht weich wie ein normaler Pickel.
  • Medizinisch gelten sie als gutartige, harmlose Zysten, also kleine Hohlräume unter der Haut, die mit Hornmaterial gefüllt sind.

Ursachen: Warum entstehen Milien?

  • In kleinen Kanälen von Talg- oder Schweißdrüsen oder feinen Haarfollikeln bleiben abgestorbene Hautzellen und Hornmaterial „stecken“ und werden unter der Haut eingeschlossen.
  • Man unterscheidet:
    • Primäre Milien: entstehen spontan, oft ohne erkennbare Ursache und kommen sogar bei Neugeborenen vor.
* Sekundäre Milien: entstehen nach Hautschäden, z. B. nach Sonnenbrand, kleineren Verletzungen, Verbrennungen oder bestimmten Hauterkrankungen.
  • Häufige Bereiche sind: Augenlider, Wangen, Nase, Stirn und generell das Gesicht, seltener Rumpf oder Genitalbereich.

Sind Milien gefährlich?

  • Milien sind in der Regel ungefährlich und gelten nicht als Krankheit, sondern als kosmetisches Problem.
  • Sie tun meistens nicht weh, entzünden sich selten und verwandeln sich nicht in Hautkrebs.
  • Bei sehr vielen Milien oder ungewöhnlicher Verteilung sollte trotzdem ein Hautarzt schauen, ob nicht eine andere Hauterkrankung dahinter steckt.

Behandlung: Was hilft gegen Milien?

  • Milien lassen sich nicht wie ein normaler Pickel ausdrücken, da sie von einer dünnen Hautschicht überdeckt sind.
  • Dermatologen entfernen sie meist durch:
    • feine Kanüle/Milienmesser: winziger Schnitt, Inhalt wird vorsichtig herausgedrückt
    • ggf. Laser oder Elektrokoagulation bei vielen Milien.
  • Wichtig:
    • Nicht selbst ausdrücken oder „herumstechen“, da das zu Narben oder Entzündungen führen kann.
* Bei Milien direkt an den Augen unbedingt ärztlich behandeln lassen.

Vorbeugung und Hautpflege

  • Sanfte, aber regelmäßige Reinigung und ein mildes Peeling können helfen, dass abgestorbene Hautzellen besser abgetragen werden.
  • Nicht zu reichhaltige, komedogene Produkte im Augenbereich verwenden; leichte, nicht verstopfende Pflege kann sinnvoll sein.
  • Guter Sonnenschutz kann sekundäre Milien nach Sonnenschäden mit vorbeugen, weil er Hautreizungen und Verdickungen reduziert.

Wenn plötzlich viele neue Knötchen auftreten, sie schmerzen, sich röten oder du unsicher bist, sollte ein Hautarzt die Stellen anschauen – besonders in der Nähe der Augen.

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