was sind punier
Punier sind die Bezeichnung für die Bewohner des antiken Karthago und anderer von Karthago beherrschter Städte in Nordafrika; sie sind also im Wesentlichen Karthager.
Wer oder was waren die Punier?
- Der Begriff „Punier“ geht auf das lateinische „Poeni“ zurück, womit die Römer die semitischen Phönizier Nordafrikas bezeichneten.
- Im engeren Sinn meint man damit vor allem die Einwohner der Stadt Karthago und ihres Staatswesens im westlichen Mittelmeerraum.
Verhältnis zu Phöniziern und Karthagern
- Die Bezeichnungen Punier , „Phönizier“ und „Karthager“ werden in der Forschung oft nahezu synonym verwendet, wobei „Punier“ besonders für die Karthager üblich ist.
- Teilweise wird der Begriff auch auf Bewohner phönizischer Mutterstädte wie Tyros und Sidon sowie anderer phönizischer Gründungen im Mittelmeerraum ausgedehnt.
Sprache und Kultur
- Die Punier sprachen Punisch, eine späte Form des Phönizischen, das zu den nordwestsemitischen Sprachen gehört.
- Punisch hielt sich in Nordafrika nach antiken Berichten noch bis in die Spätantike und wurde erst allmählich durch das Arabische verdrängt; Spuren gelten als Substrat im Berberischen.
Punier in der Geschichte
- Bekannt sind die Punier vor allem durch die drei Punischen Kriege, in denen Rom und Karthago zwischen 264 und 146 v. Chr. um die Vorherrschaft im westlichen Mittelmeer kämpften.
- Diese Kriege endeten mit der Zerstörung Karthagos und dem Untergang des punischen Seereiches.
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