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was sind sprühkerzen

Sprühkerzen sind im Grunde das, was die meisten als Wunderkerzen kennen: stabförmige, funken­sprühende kleine Feuerwerkskörper, die oft in der Hand gehalten oder auf Torten gesteckt werden.

Was Sprühkerzen genau sind

  • Sprühkerzen sind dünne Metall- oder Holzstäbchen, die mit einer grauen, harten pyrotechnischen Masse überzogen sind.
  • Beim Anzünden brennt diese Schicht kontrolliert ab und erzeugt ein dichtes Sprühen von Funken, meist in goldener Farbe.
  • Der Begriff „Sprühkerze“ wird als Synonym für Wunderkerze, Spritzkerze oder Sternspritzer verwendet.

Chemie und Funktionsweise (kurz)

  • In der Beschichtung stecken ein Oxidationsmittel (oft Bariumnitrat), Metallpulver (Aluminium, Eisen) und ein Bindemittel (z.B. Stärke).
  • Beim Abbrennen liefert das Oxidationsmittel Sauerstoff, die Metallpulver verbrennen und erzeugen helle, heiße Funken mit Temperaturen bis zu etwa 1.500 °C.
  • Die Masse wird als breiige Schicht auf den Draht aufgetragen und nach dem Trocknen als fertige Wunderkerze verkauft.

Typische Verwendung

  • Häufig genutzt an Silvester, Geburtstagen, Hochzeiten oder als Effekt beim Servieren von Desserts und Torten.
  • Durch den gleichmäßigen Funkenregen eignen sie sich gut für Fotos und dekorative Effekte auf Partys oder bei Shows.

Sicherheit und Einstufung

  • Kleine Sprühkerzen bis ca. 30 cm Länge gelten in Deutschland als Kleinstfeuerwerk (Kategorie 1) und dürfen ganzjährig an Personen ab 12 Jahren verkauft werden.
  • Trotz des harmlosen Eindrucks sind die Funken sehr heiß; sie können brennbare Materialien entzünden und sollten nicht in der Nähe von Gesicht, Haaren oder leicht entflammbaren Stoffen verwendet werden.
  • Nach dem Abbrennen bleibt der Draht sehr heiß und sollte erst nach dem Abkühlen entsorgt werden.

Kurzfassung (TL;DR)

  • Sprühkerzen = Wunderkerzen: kleine, funken­sprühende Feuerwerksstäbchen für Deko und Feiermomente.
  • Sie funktionieren über eine spezielle Metallpulver-Mischung auf einem Draht, die beim Abbrennen Funken erzeugt.
  • Sie gelten als vergleichsweise sicheres Kleinstfeuerwerk, erfordern aber trotzdem sorgfältigen Umgang wegen der hohen Funken­temperaturen.

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