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was soll ab 2014 in dänemark gelten

Ab 2014 galt in Dänemark vor allem ein geändertes Hundegesetz, das die zuvor sehr strengen Regeln etwas entschärft und Hunde – auch von Urlaubern – besser schützen soll. Besonders betroffen waren Regelungen zu Beißvorfällen und zum Abschuss streunender Hunde.

Hintergrund der Frage

Viele Diskussionen rund um „was soll ab 2014 in Dänemark gelten“ beziehen sich auf die damalige Aufregung um das sehr harte dänische Hundegesetz, das seit 2010 gegolten hatte und auch deutsche Ferienhausgäste mit Hund stark verunsichert hat. 2014 reagierte die Politik auf massiven Protest von Tierschützern, Tourismusbranche und Hundebesitzern.

Was sich ab 1. Juli 2014 geändert hat

  • Bei Beißvorfällen wird der konkrete Hergang durch einen Sachverständigen geprüft, anstatt Hunde „automatisch“ einschläfern zu lassen.
  • Hunde, die im Rahmen normalen Hundeverhaltens (z.B. im Spiel) gebissen haben und nicht als gefährlich eingestuft werden, sollen nicht mehr getötet werden.
  • Hundebesitzer können eine unabhängige Begutachtung verlangen, bevor über eine Einschläferung entschieden wird.

Regeln für streunende Hunde und Grundstücke

  • Grundstückseigentümer dürfen seit 2014 keine Hunde mehr einfach abschießen, die auf ihrem Gelände herumstreunen.
  • Stattdessen drohen dem Halter Bußgelder (genannt werden bis ca. 270 Euro), wenn der Hund wiederholt auf fremden Grundstücken frei läuft.

Was weiter gilt (Rasseliste etc.)

  • Die generelle dänische Rasseliste mit verbotenen Hunderassen blieb trotz der Reform bestehen.
  • Tierschutzorganisationen betonen deshalb, dass man sich vor einem Urlaub mit Hund weiterhin genau über Einreise- und Haltungsregeln informieren sollte.

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