was war am aschermittwoch
Am Aschermittwoch beginnt im Christentum die Fasten- bzw. Passionszeit und zugleich endet die Karnevals- bzw. Faschingszeit.
Kurz erklärt: Was war am Aschermittwoch?
- Er ist der erste Tag der Fastenzeit, etwa 46 Tage vor Ostern.
- Christinnen und Christen beginnen eine Zeit der Besinnung : Umkehr, Buße, innere Reinigung, Vorbereitung auf Ostern.
- In vielen Regionen gilt: „Am Aschermittwoch ist alles vorbei“ – der närrische Karneval ist offiziell zu Ende.
Religiöse Bedeutung
- Der Name kommt vom Zeichen der Asche: Aus geweihten, verbrannten Palmzweigen des Vorjahres wird Asche gewonnen.
- Im Gottesdienst wird den Gläubigen ein Aschenkreuz auf die Stirn gezeichnet oder Asche auf das Haupt gestreut.
- Dabei erinnern Worte wie „Bedenke Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehrst“ an Vergänglichkeit und die Notwendigkeit der Umkehr.
- Die Fastenzeit erinnert an 40 Tage, in denen Jesus in der Wüste fastete, betete und Versuchungen widerstand.
Was machen die Leute konkret?
- Teilnahme an Gottesdiensten mit Aschenkreuz-Ritus (vor allem in der katholischen und vielen evangelischen Kirchen).
- Beginn persönlicher Fastenvorsätze: weniger oder kein Fleisch, Alkohol, Süßes, Social Media, oder ein bewusst „einfacheres“ Leben.
- In manchen Gegenden isst man traditionell Fischgerichte, weil der Tag als strenger Fast- und Abstinenztag gilt.
Verbindung zu Karneval
- Aschermittwoch markiert das Ende der närrischen Tage und den Übergang von ausgelassenem Feiern zu stiller Besinnung.
- Daher die bekannte Liedzeile: „Am Aschermittwoch ist alles vorbei“ – symbolisch steht sie für Schluss mit Kostümen, Umzügen und Feiern.
TL;DR:
Am Aschermittwoch war und ist der Start der Fastenzeit und das Ende des
Karnevals: mit Aschenkreuz, Fasten und der Einladung, das eigene Leben zu
überdenken und sich auf Ostern vorzubereiten.
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