was wird maduro vorgeworfen
Nicolás Maduro werden vor allem schwere Drogen‑ und Korruptionsdelikte sowie Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen. In den USA ist er aktuell in einer Anklageschrift unter anderem wegen „Narco‑Terrorismus“ und Kokain‑Schmuggel in großem Stil angeklagt.
Zentrale Vorwürfe in den USA
- Narco‑Terrorismus und Drogenschmuggel : Maduro soll gemeinsam mit Vertrauten „tausende Tonnen“ Kokain in die USA geschmuggelt und mit internationalen Drogenkartellen kooperiert haben. Ziel sei gewesen, sich selbst, seine Familie und die politische Elite Venezuelas zu bereichern und die USA mit Drogen zu „fluten“.
- Nutzung des Staatsapparats: Laut Anklage nutzte er seine Ämter (u.a. als Außenminister und später als Präsident), um Drogen unter diplomatischer Tarnung zu transportieren, etwa über Diplomatenpässe und Flugzeuge mit diplomatischer Immunität.
- Waffen‑ und Gewaltvorwürfe: Ihm werden der Besitz und die Verschwörung zum Besitz von Maschinengewehren und Sprengsätzen zur Absicherung der Drogenrouten vorgeworfen. Außerdem soll er staatlich gestützte Banden genutzt haben, die Entführungen, Prügel und teils Morde an Personen verübt haben sollen, die der Organisation im Weg standen oder Geld schuldeten.
Konkrete Anklagepunkte
In der aktuellen US‑Bundesanklage werden im Kern vier Punkte genannt:
- Narco‑Terrorismus‑Verschwörung
- Verschwörung zur Einfuhr von Kokain in die USA
- Besitz von Maschinengewehren und „destructive devices“
- Verschwörung zum Besitz solcher Waffen
Diese Vorwürfe richten sich nicht nur gegen Maduro, sondern auch gegen seine Ehefrau Cilia Flores und weitere hochrangige Funktionäre.
Politische und menschenrechtliche Vorwürfe
- Autoritäre Herrschaft : International wird Maduro seit Jahren vorgeworfen, ein autoritäres, demokratisch kaum legitimiertes Regime zu führen; Wahlen wurden vielfach als unfair oder manipuliert kritisiert.
- Unterdrückung der Opposition : Menschenrechtsorganisationen berichten von Repression gegen Oppositionelle, willkürlichen Festnahmen, Foltervorwürfen und Einschränkungen von Presse‑ und Versammlungsfreiheit.
Diese politischen und menschenrechtlichen Vorwürfe sind zwar nicht Teil der US‑Strafanklage, prägen aber das internationale Bild von Maduro stark.
Wie Maduro selbst reagiert
- Maduro weist die Drogen‑ und Korruptionsvorwürfe zurück und bezeichnet sie als „Lügen“ oder „Fake News“ der USA, die einen Regimewechsel in Venezuela rechtfertigen sollen.
- Er stellt sich als legitim gewählten Präsidenten dar, der Opfer eines „imperialistischen“ Angriffs sei, und verweist auf die Souveränität Venezuelas.
Hinweis: Es handelt sich um Anklagen und politische Bewertungen; über Schuld oder Unschuld entscheiden Gerichte.
TL;DR: Maduro wird vor allem beschuldigt, einen staatlich geschützten Drogen‑ und Korruptionsapparat aufgebaut zu haben (Narco‑Terrorismus, Kokain‑Schmuggel, Waffenverbrechen) und zugleich ein autoritäres Regime mit massiven Menschenrechtsverletzungen zu führen.
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