welcher wein für feuerzangenbowle
Für eine klassische Feuerzangenbowle eignet sich am besten ein kräftiger, trockener Rotwein mit genug Säure und Würze, zum Beispiel Dornfelder, Lemberger, Blaufränkisch, Cabernet Sauvignon oder Merlot. Wichtig ist, dass der Wein nicht lieblich ist, weil Zuckerhut, Rum und Früchte ohnehin viel Süße bringen.
Grundregeln für den Wein
- Trockener Rotwein statt halbtrocken oder lieblich, damit das Getränk nicht pappig süß wird.
- Kräftig und würzig , damit der Wein gegen Gewürze, Früchte und karamellisierten Zucker „mithalten“ kann.
- Ausreichende Säure , damit die Bowle fruchtig bleibt und nicht schwer wirkt.
Konkrete Sorten-Empfehlungen
- Aus Deutschland: Dornfelder oder Lemberger als robuste, populäre Wahl.
- Aus Österreich: Blaufränkisch für Würze und Struktur.
- Aus Frankreich: Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Merlot, Grenache oder Syrah, gern auch als Cuvée (z.B. Rhône, Languedoc, Bordelais).
- Aus Italien/Spanien: Primitivo, Tempranillo, Monastrell oder Garnacha, wenn es etwas voller und fruchtiger sein darf.
Was du eher vermeiden solltest
- Sehr süße oder liebliche Rotweine, etwa Dessertweine oder stark restsüße Massenweine.
- Sehr teure Spitzenweine – die feinen Nuancen gehen in Gewürzen, Rum und Zucker ohnehin unter.
- Extrem tanninreiche „Bretter“, die bitter werden können, wenn sie lange erhitzt werden.
Praktischer Tipp für den Einkauf
- Preislich reicht meist ein solider Rotwein im unteren bis mittleren Segment; pro Flasche muss es kein Premiumwein sein.
- Wenn du unsicher bist, greif zu einem trockenen Merlot oder Cabernet Sauvignon aus dem Supermarkt – die funktionieren für Feuerzangenbowle fast immer gut.
Kurz gesagt: Such dir einen trockenen, kräftigen Rotwein (z.B. Dornfelder, Lemberger, Cabernet Sauvignon oder Merlot), kein Lieblich, und du hast eine sehr gute Basis für deine Feuerzangenbowle.