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wo wurde ein ganzes leben gedreht

Wo wurde „Ein ganzes Leben" gedreht?

Der Film „Ein ganzes Leben" wurde hauptsächlich in Osttirol, Südtirol und Oberbayern gedreht, wobei Osttirol als zentraler Drehort diente. Die Dreharbeiten begannen im Februar 2022 und erstreckten sich über insgesamt 47 Drehtage in der spektakulären Berglandschaft der österreichischen Alpen.

Die wichtigsten Drehorte in Osttirol

Die Filmcrew wählte Osttirol bewusst als Hauptkulisse, da die Region mit ihrer atemberaubenden Natur, ursprünglichen dörflichen Architektur und spektakulären Bergpanoramen die perfekte Projektionsfläche für die Geschichte bot. Gedreht wurde an folgenden Orten:

  • Matrei in Osttirol – Der zentrale Drehort, insbesondere der Ortsteil Gruben, wo sich auch der „Gasthof Gamser" befindet (in Wirklichkeit der Stampferhof)
  • Lienz – Mehrere Szenen wurden in dieser Stadt aufgenommen
  • Kals am Großglockner – Drehort für verschiedene Bergszenen
  • Prägraten am Großvenediger – Hier wurden Aufnahmen bei den Umbalfällen gemacht
  • Defereggental – Besonders die Mooseralm in St. Jakob diente als Kulisse für die Inbetriebnahme der „Windenkogler Luftseilbahn"

Eggers Hütte und weitere Schauplätze

Ein besonderes Highlight der Dreharbeiten war Eggers Hütte , die eigens für den Film in der Nähe vom Matreier Tauernhaus aufgebaut und nach Abschluss der Arbeiten wieder entfernt wurde. Diese Holzhütte hoch oben in den Bergen symbolisiert im Film das gemeinsame Zuhause von Egger und seiner großen Liebe Marie.

Weitere spezifische Drehorte waren:

  • Filialkirche St. Nikolaus in Ganz bei Matrei – Schauplatz des ersten gemeinsamen Spaziergangs
  • Hinterbichl und Groder – Hier befinden sich der Friedhof und die Kapelle
  • Hinteregg – Drehort für den berührenden Heiratsantrag
  • Schlaiten – Am dortigen Gehöft wurden die Szenen vom Arbeiterfriedhof gedreht

Der aufwendige Produktionsprozess

Die Dreharbeiten waren äußerst aufwendig und umfassten zehn Drehtage für Winteraufnahmen , bei denen die gesamte Ausrüstung mit Schneemobilen vom Tal auf den Berg transportiert werden musste. Für den Film wurden rund 1000 Komparsen gesucht, und die Szenenbildner nahmen umfangreiche Veränderungen vor, um die historische Authentizität zu gewährleisten. So wurde beispielsweise am Stampferhof in Gruben Mist auf dem Asphalt verteilt , Fenster im alten Stil gestaltet und die moderne Straßenbeleuchtung abmontiert.

Die Seilbahnszenen wurden an verschiedenen Locations in Osttirol aufgenommen, darunter Hinterbichl/Dorfertal für das Aufstellen der Seilbahnmasten, Ratzell für weitere Mastaufnahmen und das Debanttal für dramatische Arbeitsszenen.

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