Polarlichter (Nordlichter) sieht man in unseren Breiten meistens in Richtung Norden am Horizont, bei sehr starken Ereignissen aber auch hoch am Himmel oder sogar bis in den Süden reichend.

Kurze Antwort

  • In Mitteleuropa: Schau in erster Linie nach Norden , knapp über dem Horizont.
  • Bei sehr starkem Polarlicht: Die Lichter können bis über deinen Kopf (Zenit) und teilweise sogar in den südlichen Himmel wandern.

Warum meist nach Norden schauen?

  • Es handelt sich um Nordlichter (Aurora Borealis), die über der Polarregion rund um den Nordpol auftreten; von Deutschland, Österreich oder der Schweiz aus liegen diese Gebiete nördlich von dir.
  • Deshalb erscheinen die ersten Lichtbögen meist als schwacher Schimmer tief im Norden, bevor sie sich gegebenenfalls weiter über den Himmel ausbreiten.

Sonderfälle bei starken Ereignissen

  • Bei sehr hoher Sonnenaktivität verschiebt sich das sogenannte Aurora-Oval weiter nach Süden; dann können Polarlichter nicht nur im Norden, sondern bis zum Zenit oder sogar in südlicher Richtung sichtbar sein.
  • Solche Nächte sind in Mitteleuropa eher selten, kommen aber vor – vor allem während Phasen starker Sonnenstürme.

Praktischer Tipp zur Orientierung

  • Richte dich an einem dunklen Ort ohne Stadtlichter aus und finde Norden (z.B. mit Kompass-App oder am Polarstern, der im Sternbild Kleiner Wagen steht). Dann beobachte den nördlichen Himmel zwischen grob Nordwest und Nordost.
  • Bleib geduldig: Die beste Beobachtungszeit liegt typischerweise zwischen etwa 21 Uhr und 2 Uhr nachts, wenn das Polarlicht aktiv ist.

Kurz gesagt: In Mitteleuropa immer zuerst nach Norden schauen – alles Weitere ist ein Bonus, wenn die Aktivität besonders stark ist.

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