labskaus was ist das
Labskaus ist ein traditionelles norddeutsches Seemannsgericht aus Kartoffeln, gepökeltem oder Corned Beef und Roter Bete, das meist mit Spiegelei, Gewürzgurke und Matjes bzw. Rollmops serviert wird. Es sieht oft wie ein rosa- brauner Brei aus, schmeckt aber deutlich besser, als das Aussehen vermuten lässt.
Was Labskaus genau ist
- Labskaus ist ein Kartoffelgericht mit fein gehacktem oder durchgedrehtem Rindfleisch (Corned Beef/Pökelfleisch) und meist Roter Bete.
- Dazu kommen häufig Zwiebeln, Gewürzgurken und als Beilagen Matjes oder Rollmops, Rote Bete, Essiggurken und ein Spiegelei obenauf.
- In vielen Restaurants in Bremen, Hamburg, Lübeck und allgemein an der norddeutschen Küste gilt es als klassisches Regionalgericht.
Herkunft und Geschichte
- Labskaus entstand als Seemannsessen in der Zeit der Segelschifffahrt, weil gepökeltes Fleisch, Kartoffeln und haltbares Gemüse auf langen Reisen gut lagerbar waren.
- Für Matrosen mit schlechten Zähnen wurde das Essen klein gehackt oder püriert, wodurch die typische breiige Konsistenz entstand.
- Verwandte Gerichte bzw. Varianten gibt es auch in Norwegen, Dänemark, Schweden und im Raum Liverpool (dort „lobscouse“ oder „scouse“).
Typische Varianten
- Deutsches Labskaus: Kartoffeln, Corned Beef/Pökelfleisch, Rote Bete, alles gestampft, serviert mit Spiegelei, Matjes/Rollmops, Gurken und Zwiebeln.
- Norwegische/ skandinavische Varianten enthalten oft zusätzlich Wurzelgemüse wie Karotten, Sellerie oder Steckrüben und erinnern eher an einen dicken Eintopf.
- In Hamburg ist die pinke, cremige Version mit Spiegelei und Hering besonders verbreitet und gilt dort als „Signature Dish“ der Stadt.
Aussehen und Ruf
- Labskaus hat den Ruf, „nicht schön, aber lecker“ zu sein, weil der Brei manchen optisch an „schon mal gegessen“ erinnert.
- Geschmacklich ist es herzhaft, leicht säuerlich durch Gurken und Rote Bete und sehr sättigend , besonders beliebt an kalten Tagen.
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