Das „Ozonloch“ wird sich nach heutigem Forschungsstand voraussichtlich etwa zur Mitte bis gegen Ende dieses Jahrhunderts weitgehend schließen, also grob zwischen 2050 und 2075 – je nach Region in der Stratosphäre.

Kurz erklärt: Ozonloch – wann?

  • Das Ozonloch tritt seit Anfang der 1980er Jahre jedes Jahr im antarktischen Frühling auf, wenn nach der Polarnacht die Sonne zurückkehrt und bestimmte chemische Reaktionen den Ozonabbau stark beschleunigen.
  • Dank des weltweiten FCKW-Verbots durch das Montreal-Protokoll erholt sich die Ozonschicht messbar; Messreihen zeigen, dass sich das Loch seit dem Maximum um die Jahrtausendwende langsam verkleinert.

Bis wann schließt es sich?

  • Fachleute erwarten, dass sich die Ozonschicht über der Antarktis ungefähr bis zur Mitte des 21. Jahrhunderts wieder auf Werte wie vor 1980 zurückentwickelt, wenn die Konzentration von FCKW weiter abnimmt.
  • Einige Studien und Zusammenfassungen internationaler Gremien geben Zeiträume von etwa 2050 bis 2070 an, abhängig von Region, Höhe und zukünftigen Emissionen ozonzerstörender Stoffe.

Aktueller Stand

  • Das Ozonloch bildet sich zwar weiterhin jedes Jahr, erreicht aber im langjährigen Mittel geringere maximale Flächen und zeigt eine langsame Tendenz zur Erholung.
  • Einzelne Jahre können dennoch größere Löcher bringen, etwa durch besondere Wetterlagen oder Vulkanausbrüche, sodass kurzfristige Rekorde möglich sind, obwohl der langfristige Trend nach oben zeigt.

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