Plan A – Was würdest du tun? ist ein packendes israelisch-deutsches Thriller-Drama aus dem Jahr 2021, das auf einer wahren Geschichte basiert und die extremen moralischen Dilemmata nach dem Holocaust beleuchtet. Der Film, unter der Regie von Doron Paz und Yoav Paz, stellt die Zuschauer vor die harte Frage: Was würdest du tun , wenn du unermessliches Leid erlebt hast und Rache suchst?.

Die wahre Geschichte hinter dem Film

1945, kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, überleben eine Gruppe junger Juden den Holocaust und schließen sich der Organisation Nakam an. Ihr Führer, der charismatische Abba Kovner (im Film von Ishai Golan gespielt), plant "Tochnit Aleph" – Plan A: das Trinkwassersystem in deutschen Großstädten wie Nürnberg, München, Frankfurt, Hamburg und Berlin zu vergiften. Das Ziel? Für jeden ermordeten Juden sollte ein Deutscher sterben – eine kollektive Vergeltung gegen ein ganzes Volk, das sie für schuldig halten. Protagonisten wie Max (August Diehl), Ana (Sylvia Hoeks) und andere treiben diesen riskanten Plan voran, getrieben von persönlichem Verlust: Max sucht vergeblich seine Familie und wird von einem Nazi brutal konfrontiert.

Die Nakam-Gruppe arbeitet zunächst mit der Jüdischen Brigade zusammen, die SS- Mitglieder jagt, doch Plan A eskaliert zu einem Massenmordversuch. Historisch gesehen scheiterte der Plan letztlich an logistischen Problemen und Verrat, aber er wirft ein Licht auf die verzweifelte Suche nach Gerechtigkeit in einer Zeit des Chaos.

Warum "Was würdest du tun?" so provokativ ist

Stell dir vor, du hast alles verloren – Familie, Heimat, Würde. Würdest du individuelles Recht wie die Nürnberger Prozesse akzeptieren oder kollektive Rache üben? Der Film kontrastiert Plan A (Vergiftung) mit Plan B (Zielgerichtete Vergiftung von Kriegsverbrechern) und zeigt innere Konflikte: Max zweifelt, während Kovner kompromisslos bleibt.

  • Moralische Grauzonen : Alle Deutschen schuldig? Oder nur die Täter? Das Dilemma spaltet die Gruppe und zwingt zum Nachdenken.
  • Emotionale Tiefe : Szenen in den Ruinen von Synagogen oder bei der Rückkehr nach Hause vermitteln rohe Verzweiflung – ein Meisterwerk der Atmosphäre.
  • Historische Genauigkeit : Basierend auf Abba Kovners Memoiren, mit Fokus auf reale Ereignisse wie die Jagd auf Nazis in Nürnberg.

Rezeption und aktuelle Relevanz (Stand 2026)

Der Film erhielt solide Bewertungen (ca. 6/10 auf IMDb, 5.9/10 bei Moviepilot) und wurde für seine mutige Thematik gelobt, polarisiert aber durch die Rachefantasie. In Foren wie Reddit taucht der Titel selten auf, doch er passt zu Diskussionen über historische "What-if"-Szenarien oder moralische Grenzen in Kriegen – ähnlich trending Topics zu Vergeltung und Trauma. Seit der Premiere 2021 läuft er auf Plattformen wie Moviepilot oder Filmportal weiter, mit frischen Trailern und Reviews. Im Kontext aktueller Nahost-Konflikte gewinnt die Frage nach kollektiver Schuld 2026 neue Brisanz.

Zwei Perspektiven im Fokus :

  1. Die Rache-Sicht (Kovner): "Aug um Aug" – legitim nach dem Holocaust? Viele Überlebende sahen es so, doch es riskierte den Verlust der moralischen Oberhand.
  1. Die Gerechtigkeit-Sicht (Max & Brigade): Präzise Jagd auf Täter, bestätigt durch Quellen – ethischer, aber langsamer.

"In ihren Augen sind alle Deutschen schuldig [...] ein großer Vergeltungsschlag, der sechs Millionen Deutsche das Leben kosten soll." – Filmzusammenfassung.

Persönliche Reflexion: Was würde ich tun?

Wenn ich in Max' Schuhen stünde – zurückgekehrt in ein Haus, das Nazis besetzen, Familie ermordet – würde der erste Impuls Rache schreien. Doch langfristig? Ich würde Plan B wählen: Gerechtigkeit statt Chaos, um nicht zum Monster zu werden, das man hasst. Der Film erzählt diese innere Zerrissenheit wie eine Geschichte aus dem Schatten der Geschichte – eindringlich, unvergesslich. Hast du den Film gesehen? Deine Gedanken dazu?.

TL;DR : "Plan A – Was würdest du tun?" dramatisiert den echten Nakam-Plan zur Vergiftung deutscher Städte 1945 als Rache für den Holocaust – ein moralisches Rätsel, das bis heute fesselt.

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