Der aktuelle große Stromausfall in Berlin betrifft vor allem den Südwesten der Stadt (u.a. Nikolassee, Zehlendorf, Wannsee, Lichterfelde). Ursache ist ein Brand an einer Kabelbrücke in der Nähe des Kraftwerks Lichterfelde, durch den mehrere Hochspannungskabel beschädigt wurden.

Was ist passiert?

  • In der Nähe des Teltowkanals und des Heizkraftwerks Lichterfelde hat es an einer Kabelbrücke gebrannt. Dadurch wurden mehrere der dort verlaufenden Stromkabel stark beschädigt.
  • Der Brand ist inzwischen gelöscht, die Schäden an den Kabeln sind aber so erheblich, dass ein größerer Teil des Netzes im Südwesten vom Strom getrennt werden musste.

Welche Gebiete sind betroffen?

  • Betroffen sind nach Angaben des Netzbetreibers rund 45.000 Haushalte und etwa 2.200 Gewerbekunden in den Stadtteilen Nikolassee, Zehlendorf, Wannsee und Lichterfelde.
  • Teilweise sind auch wichtige Einrichtungen wie Pflegeheime und andere sensible Infrastruktur im Ausfallgebiet, für die Notfallkonzepte und zusätzliche Betreuung organisiert werden.

Wie lange dauert der Stromausfall?

  • Wegen der schweren Beschädigungen der Hochspannungskabel richtet der Netzbetreiber zunächst ein Provisorium ein, um die Versorgung schrittweise wiederherzustellen.
  • Es wird damit gerechnet, dass einzelne Bereiche (z.B. Lichterfelde) früher wieder Strom bekommen, während die vollständige Wiederversorgung aller Anschlüsse sich bis etwa Mitte kommender Woche hinziehen kann; genaue Zeiten können sich je nach Reparaturfortschritt ändern.

Gibt es Hinweise auf Brandstiftung oder Anschlag?

  • Offiziell ist zunächst nur von einem Brandereignis an der Kabelbrücke die Rede; die genaue Ursache (Unfall, technischer Defekt oder vorsätzliche Tat) wird von den zuständigen Behörden untersucht.
  • In einigen Medien- und Video-Berichten wird der Vorfall als möglicher Anschlag bzw. „Attacke auf die Kabelbrücke“ bezeichnet, eine endgültige Einstufung durch Ermittlungsbehörden steht aber noch aus; Spekulationen in sozialen Medien sollten daher mit Vorsicht betrachtet werden.

Was kannst du jetzt tun?

  • Offizielle Infos zur Lage und zu Prognosen bekommst du am zuverlässigsten über den Netzbetreiber (Stromnetz Berlin) sowie die Berliner Behörden und Stadtportale; diese aktualisieren ihre Hinweise laufend.
  • Praktisch helfen vor allem:
    • Mobilgeräte und Powerbanks sparsam nutzen
    • Lebensmittel im Kühlschrank möglichst nicht unnötig kühlen lassen (Tür geschlossen halten)
    • Mit Nachbarn, insbesondere älteren oder hilfsbedürftigen Menschen, in Kontakt bleiben und Hilfe anbieten, falls nötig.

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