Die ersten Olympischen Winterspiele fanden vom 25. Januar bis 4. Februar 1924 in Chamonix, Frankreich, statt.

Historischer Hintergrund

Ursprünglich als "Internationale Wintersportwoche" geplant, wurden die Spiele erst rückwirkend 1926 offiziell als erste Olympische Winterspiele anerkannt – 28 Jahre nach den ersten Sommerspielen der Neuzeit. Pierre de Coubertin, IOC- Gründer, war zunächst dagegen, da Wintersport in der Antike unbekannt war. Trotzdem markierten sie den Beginn einer neuen Ära mit 16 Nationen, 258 Athleten (245 Männer, 13 Frauen) und Disziplinen wie Skilauf, Eishockey und Bobfahren.

Wichtige Fakten in Zahlen

  • Teilnehmer : 258 Athleten aus 16 Ländern.
  • Wettbewerbe : 16 in 9 Sportarten, Norwegen dominierte mit 17 Medaillen.
  • Highlights : Erste Eishockey-Medaille für Kanada, Skisprung-Drama mit später korrigiertem Ergebnis (Bronze für Anders Haugen nach 50 Jahren).

Aspekt| Details 1924
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Ort| Chamonix, Frankreich (Mont Blanc) 1
Dauer| 25. Jan. – 4. Feb. 3
Medaillensieger| Norwegen (4G, 7S, 6B) 3
Kuriosa| Eisbahn durch Tauwetter fast zerstört 7

Herausforderungen und Anekdoten

Die Spiele waren geprägt von improvisierter Atmosphäre: Eine plötzliche Kältewelle rettete die Eisbahn vor der Eröffnung, und die Jury beim Skispringen rechnete falsch – ein Fehler, der erst 1974 korrigiert wurde. Dennoch legten sie den Grundstein für Traditionen, die bis zu den nächsten Spielen 2026 in Cortina d’Ampezzo reichen.

TL;DR : Chamonix 1924 war der Startschuss für Winter-Olympia – unspektakulär, aber legendär.

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