wann gibt es eine stichwahl bürgermeister
Eine Stichwahl bei einer Bürgermeisterwahl gibt es in der Regel dann, wenn im ersten Wahlgang kein Kandidat die erforderliche Mehrheit (meist absolute Mehrheit, also über 50 %) erreicht.
Grundprinzip der Stichwahl
- In vielen Bundesländern gilt: Wird im ersten Wahlgang kein Kandidat oder keine Kandidatin mit mehr als 50 % der gültigen Stimmen gewählt, kommt es zu einer Stichwahl.
- Zur Stichwahl treten dann die zwei Bewerber mit den meisten Stimmen aus dem ersten Wahlgang gegeneinander an.
Wann genau findet die Stichwahl statt?
Das konkrete Datum hängt vom Bundesland und der jeweiligen Wahl ab:
- Üblich ist ein Abstand von etwa zwei Wochen nach dem ersten Wahlgang (z.B. bei Kommunalwahlen in Bayern finden Stichwahlen zwei Wochen nach dem Hauptwahltermin statt).
- In amtlichen Bekanntmachungen zur Bürgermeisterwahl wird der Tag der möglichen Stichwahl immer bereits zusammen mit dem Hauptwahltermin festgelegt.
Beispiel zur Veranschaulichung
- Angenommen, bei einer Bürgermeisterwahl erhält Kandidat A 45 %, Kandidatin B 30 % und Kandidat C 25 %.
- Da niemand über 50 % kommt, müssen A und B in eine Stichwahl; dort reicht dann die einfache Mehrheit (wer mehr Stimmen hat, gewinnt).
Was du konkret tun solltest
- Schau dir die Wahlbenachrichtigung oder die amtliche Bekanntmachung deiner Gemeinde an – dort stehen Hauptwahltermin und der Termin der eventuellen Stichwahl genau angegeben.
- Alternativ findest du die Daten auch auf der Website deiner Stadt/Gemeinde oder deines Landkreises im Bereich „Wahlen“ oder „Amtliche Bekanntmachungen“.
Kurzfassung: Eine Stichwahl Bürgermeister gibt es, wenn im ersten Wahlgang niemand die vorgeschriebene Mehrheit (meist > 50 %) erreicht; sie findet dann an einem vorher festgelegten Termin statt, meistens etwa zwei Wochen später.
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