Die Thomasnacht wird traditionell in der Nacht um die Wintersonnenwende gefeiert, meist am 21. Dezember bzw. in der Nacht vom 21. auf den 22. Dezember.

Kurzantwort

  • In vielen deutschsprachigen Regionen gilt: Thomasnacht = Nacht zum Thomastag , also rund um den 21. Dezember.
  • Sie markiert zugleich den Beginn oder Kern der sogenannten RauhnĂ€chte, der „rauen“ oder „rauschenden“ NĂ€chte um die Wintersonnenwende.

Hintergrund zur Thomasnacht

  • Der Thomastag wurde im Mittelalter auf den 21. Dezember gelegt, weil dieser Tag mit der lĂ€ngsten Nacht und der Wintersonnenwende verbunden ist.
  • Volkskundlich steht die Thomasnacht fĂŒr die lĂ€ngste Nacht des Jahres und ist mit Orakel‑ und AberglaubensbrĂ€uchen verknĂŒpft, etwa zum Blick in das kommende Jahr oder zur Partnersuche.

Heutige Einordnung

  • Kirchlich wird das Fest des Apostels Thomas seit einer Kalenderreform in der katholischen Kirche am 3. Juli begangen, doch in vielen Traditionen im Alpen‑ und deutschsprachigen Raum blieb die Thomasnacht am 21. Dezember verankert.
  • In BrĂ€uchen zu Wintersonnenwende und RauhnĂ€chten wird die Thomasnacht hĂ€ufig als Startpunkt der „Zwölf NĂ€chte“ zwischen Weihnachten und Dreikönig gesehen, je nach Region leicht unterschiedlich datiert.

TL;DR: Wenn du fragst „wann ist die Thomasnacht“, ist fast immer die lĂ€ngste Nacht um den 21. Dezember gemeint.