Die Pummerin im Wiener Stephansdom läutet nur zu bestimmten hohen Festtagen und besonderen Anlässen, am bekanntesten ist ihr Glockenschlag zu Silvester punkt Mitternacht zum Jahreswechsel.

Feste Tage und „Fixtermine“

Zu diesen liturgischen Anlässen ist die Pummerin fast jedes Jahr zu hören (jeweils mit leichten Zeitspielräumen):

  • Osternacht: gegen ca. 23:00 Uhr in der Osternacht.
  • Ostersonntag: etwa zwischen 11:50 und 12:10 Uhr.
  • Pfingstsonntag: etwa zwischen 11:45 und 12:00 Uhr.
  • Fronleichnam: zu Beginn der Prozession (ca. 9:30 Uhr) und zu ihrem Ende (ca. 11:30 Uhr).
  • Domweihfest (23. April): abends etwa zwischen 19:20 und 19:30 Uhr.
  • Allerseelen (2. November): ca. 17:45 Uhr.
  • Heiliger Abend: ca. 17:30 Uhr nach der Jahresschlussandacht und nochmals um 23:55 Uhr zur Christmette.
  • Christtag/Stephanitag: nach dem Pontifikalamt, etwa um 11:45–12:10 Uhr.
  • Jahreswechsel: Punkt 00:00 Uhr zum Einläuten des neuen Kalenderjahres, davor meist noch gegen 17:30 Uhr zur Jahresschlussandacht.

Besondere Anlässe

Neben den „Plan-Terminen“ gibt es einige außerordentliche Gründe, warum die Pummerin läutet.

  • Wahl oder Tod eines Papstes.
  • Inthronisation oder Tod des Wiener Erzbischofs.
  • Trauergottesdienste für verstorbene österreichische Bundespräsidenten oder Wiener Bürgermeister.
  • Gedenken nach besonders tragischen Ereignissen (z.B. Katastrophen).
  • Seltene Probeläuten oder Wartungsarbeiten, bei denen die Glocke zu Testzwecken erklingt (z.B. ein Probeläuten an einem Montag im Oktober wegen Reparaturarbeiten).

„Quick Scoop“ – Kurz & knapp

  • Die Pummerin ist eine der größten und schwersten Glocken Europas und hängt im Nordturm des Stephansdoms.
  • Du hörst sie regelmäßig zu: Ostern, Pfingsten, Fronleichnam, Allerseelen, Weihnachten, Stephanitag und zum Jahreswechsel.
  • Zusätzlich läutet sie bei ganz besonderen kirchlichen oder national bedeutsamen Ereignissen sowie gelegentlich zu Probezwecken.

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