Nebel entsteht, wenn feuchte Luft so stark abkühlt, dass der darin enthaltene Wasserdampf zu winzigen Wassertröpfchen kondensiert und wie eine Wolke direkt am Boden „hängt“.

Was Nebel genau ist

  • Nebel ist im Prinzip nichts anderes als eine Wolke am Boden: winzige schwebende Wassertröpfchen (oder Eiskristalle) in Bodennähe.
  • Er entsteht, wenn der Unterschied zwischen Lufttemperatur und Taupunkt sehr klein wird, typischerweise weniger als etwa 2–3 Grad Celsius.

Warum Nebel entsteht

  • Kalte Luft kann weniger Wasserdampf speichern als warme Luft; kühlt feuchte Luft ab, wird sie „gesättigt“, und der überschüssige Wasserdampf kondensiert zu Tröpfchen – Nebel bildet sich.
  • Gleichzeitig braucht es winzige Partikel (z.B. Staub, Pollen, Ruß) als Kondensationskeime, an denen sich die Wassertröpfchen anlagern.

Typische Situationen mit Nebel

  • Herbst- und Winternächte: Am Boden kühlt die Luft bei klaren, windstillen Nächten stark aus (Strahlungsnebel), morgens liegt dann eine neblige Schicht über Feldern, Tälern oder Städten.
  • Seen, Flüsse, Meer: Zieht kalte Luft über wärmeres Wasser, verdunstet Wasser, mischt sich mit der kalten Luft und kondensiert zu Nebel (Verdunstungs- oder Advektionsnebel).

Warum Nebel oft morgens „verschwindet“

  • Wenn die Sonne den Boden erwärmt, wärmt sich auch die bodennahe Luft auf, kann wieder mehr Wasserdampf aufnehmen und die Tröpfchen verdunsten – der Nebel löst sich auf.
  • Stärkerer Wind kann Nebel ebenfalls „wegmischen“, indem trockenere Luft eingetragen wird.

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