Der Name „Lametta“ kommt aus dem Italienischen: Er geht auf lametta , eine Verkleinerungsform von lama zurück, was „Metallblatt“ oder „Klinge/Metallplatte“ bedeutet.

Kurze Wortherkunft

  • Italienisch lama = „Metallblatt“, „Klinge“.
  • Lametta ist die Verkleinerungsform davon, also etwa „kleines Metallblatt“.
  • Im Deutschen hat sich daraus die Bezeichnung für die dünnen, glänzenden Metallstreifen am Weihnachtsbaum entwickelt.

Wie wurde daraus Christbaumschmuck?

  • Lametta besteht traditionell aus schmalen, glitzernden Metallstreifen (früher oft Stanniol/Zinn, heute meist Kunststofffolien).
  • Am Baum sollen diese Fäden Eiszapfen oder herabhängenden Schnee symbolisieren, deshalb das „Metallblatt“-Bild: dünne, herabhängende Streifen wie kleine metallische Blätter.

Sprachliche Einordnung

  • Das Wort tauchte im Deutschen erst relativ spät auf, als Lehnwort aus dem Italienischen, im Zusammenhang mit dem speziellen Weihnachtsschmuck.
  • Neben der wörtlichen Bedeutung gibt es die umgangssprachliche, übertragene Nutzung – etwa für Orden und Abzeichen („viel Lametta auf der Uniform“).

„Früher war mehr Lametta“

  • Der Loriot-Sketch mit Opa Hoppenstedt („Früher war mehr Lametta“) hat das Wort zusätzlich populär gemacht und steht sinnbildlich für nostalgische Klagen über „früher war alles schöner“.
  • Seitdem ist „Lametta“ nicht nur Weihnachtsdeko, sondern auch ein kultureller Code für Glanz, Kitsch und ein bisschen Weihnachts-Nostalgie.

Kurz-TL;DR: Es heißt „Lametta“, weil das Wort aus italienisch lametta = „kleines Metallblatt“ stammt; gemeint sind die dünnen Metallstreifen, die wie kleine metallische Blätter bzw. Eiszapfen am Baum hängen.

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