Über Silvester „soll“ keine Wäsche hängen, weil es ein alter Aberglaube aus den Rauhnächten ist – nicht, weil es irgendeine reale Gefahr gibt.

Ursprung des Aberglaubens

  • Zwischen Weihnachten und dem 6. Januar (Rauhnächte) galt aufgehängte Wäsche als schlechtes Omen, besonders weiße Wäsche.
  • In Sagen heißt es, Geister oder die „Wilde Jagd“ würden die Tücher stehlen und später als Leichentücher für ein Mitglied des Haushalts verwenden.

Speziell an Silvester

  • Silvester gilt als Nacht, in der Geister, Dämonen oder negative Energien besonders aktiv sein sollen.
  • Es heißt, die Geister oder Wotan mit seinem Geisterheer könnten sich in der Wäsche verfangen und dadurch Unglück ins neue Jahr bringen.

Moderne Deutungen

  • Viele sehen es heute nur noch als Tradition: Man „räumt auf“ und lässt keine unerledigten Arbeiten – wie Wäsche – ins neue Jahr mit hinübergehen.
  • Praktisch und rational spricht nichts dagegen, über Silvester Wäsche hängen zu lassen; es ist reine Glaubens- und Traditionssache.

Kurz-TL;DR:
Der Spruch „warum soll über Silvester keine Wäsche hängen“ bezieht sich auf alten Aberglauben aus den Rauhnächten (Geister, Wilde Jagd, Leichentücher) – heute ist es eher Folklore als echte Regel.

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