Der Valentinstag wird heute vor allem gefeiert, um Liebe, Zuneigung und Wertschätzung gegenüber Partnern, Familie und Freunden bewusst zu zeigen – mit Gesten, Worten oder kleinen Geschenken.

Ursprung: Heiliger Valentin und Legenden

Mehrere Legenden führen den Tag auf einen christlichen Märtyrer namens Valentin (oft Valentin von Terni oder ein römischer Priester) zurück, der im 3. Jahrhundert Liebespaare trotz kaiserlichen Verbots traute.

Dazu gehört auch die Erzählung, dass er den Paaren Blumen aus seinem Garten schenkte – daher die bis heute typische Verbindung von Valentinstag und Blumen.

Eine weitere Deutung verweist auf heidnische und römische Traditionen rund um Mitte Februar, etwa Bräuche zu Ehren der Göttin Juno, Beschützerin von Ehe und Familie, bei denen Blumen geopfert wurden.

Auch die Beobachtung, dass im Februar die Paarungszeit vieler Vögel beginnt und dies als Symbol für erwachende Frühlingsgefühle gesehen wurde, spielt in manchen Erklärungen eine Rolle.

Warum gerade der 14. Februar?

Der 14. Februar war in der Kirche der Gedenktag des heiligen Valentin, weshalb sich das Datum für das Fest der Liebenden eingebürgert hat.

Mit der Zeit verschmolz dieser Gedenktag mit Liebes- und Frühlingssymbolik, sodass daraus ein Tag wurde, an dem man romantische Gefühle besonders betont.

Wie wurde daraus ein „Tag der Verliebten“?

Im Mittelalter wurde der Valentinstag immer stärker mit romantischer Liebe verknüpft, vor allem in England, wo sich der Brauch des Schreibens liebevoller Botschaften und Gedichte entwickelte.

Später verbreitete sich diese Tradition in die USA und dann weltweit; dabei kamen Karten, Gedichte, Blumen, Süßigkeiten und heute auch Schmuck und andere Geschenke dazu.

Heute ist Valentinstag in vielen Ländern ein stark kommerzialisierter Anlass, an dem Handel, Werbung und Social Media die Idee des „Tags der Verliebten“ groß inszenieren.

Trotzdem bleibt der Kern: Man soll sich bewusst Zeit nehmen, Gefühle zu zeigen, die im Alltag leicht untergehen.

Worum geht es inhaltlich heute?

In der modernen Deutung geht es nicht nur um Paare, sondern allgemein darum, Liebe, Freundschaft und Dankbarkeit sichtbar zu machen.

Dazu gehören zum Beispiel:

  • Partner und Ehepaare, die ihre Beziehung feiern.
  • Menschen, die ihre Gefühle zum ersten Mal gestehen.
  • Freunde oder Familienmitglieder, denen man Wertschätzung zeigen möchte.
  • Manche nutzen den Tag auch, um die Beziehung zu sich selbst zu feiern (Self‑Love).

Typische Gesten sind:

  • Blumen (vor allem rote Rosen als Symbol für leidenschaftliche Liebe).
  • Kleine Geschenke wie Pralinen, Schmuck oder personalisierte Präsente.
  • Karten, Nachrichten oder Gedichte, inzwischen oft auch digital oder mithilfe von KI-generierten Liebesbotschaften.

Kurzantwort auf „warum wird Valentinstag gefeiert?“

  • Weil er historisch auf den Gedenktag des heiligen Valentin zurückgeht, der als Wohltäter und „Schutzpatron“ der Liebenden gilt.
  • Weil er sich kulturell zu einem festen Termin entwickelt hat, an dem Liebe und Beziehungen im Mittelpunkt stehen.
  • Weil er heute vielen Menschen als Anlass dient, bewusst „Danke“ zu sagen, Zuneigung zu zeigen und Beziehungen zu pflegen – über romantische Liebe hinaus.

TL;DR: Valentinstag wird gefeiert, weil sich aus einem alten Gedenktag für den heiligen Valentin, Frühlings- und Liebesbräuchen ein moderner Tag entwickelt hat, an dem Menschen weltweit Liebe, Freundschaft und Wertschätzung ausdrücken – traditionell mit Blumen, Karten und kleinen Aufmerksamkeiten.

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