Begnadigen bedeutet, jemanden von einer Strafe ganz oder teilweise zu befreien, oft durch eine offizielle Gnadenentscheidung. Es handelt sich um ein juristisches Konzept, das vor allem im Strafrecht eine Rolle spielt. Im Deutschen wird der Begriff häufig mit Begnadigung gleichgesetzt, was eine Form der Strafmilderung oder -erleichterung darstellt.

Wortbedeutung und Übersetzung

Das Verb begnadigen (Aussprache: /bəˈɡnaːdɪɡən/) ist transitiv und wird mit "haben" konjugiert. Es übersetzt sich ins Englische als "to pardon" (begnadigen, verzeihen), "to reprieve" (Strafaufschub gewähren) oder "to grant amnesty" (Amnestie erteilen).

  • Beispielsatz : "Die Todeskandidaten wurden vom Gouverneur begnadigt und zu lebenslanger Haft umgewandelt." (The men on death row were pardoned by the Governor and their sentences commuted to life imprisonment.).
  • Synonyme : Amnestieren, die Schuld erlassen, freisprechen.

Die Herkunft leitet sich von "Gnade" ab, was Barmherzigkeit oder Milde impliziert, und wird seit dem Mittelalter im rechtlichen Kontext verwendet.

Rechtliche Bedeutung in Deutschland

In Deutschland ist das Begnadigungsrecht im Grundgesetz (Art. 60 Abs. 2) verankert. Der Bundespräsident kann Bundesstrafen begnadigen, während in den Ländern Justizminister:innen zuständig sind. Es dient als ultima ratio, um Fehlurteile zu korrigieren oder Härten des Rechts auszugleichen, ohne ein reguläres Gerichtsverfahren.

Wichtige Fakten in Stichpunkten :

  • Vollständige Begnadigung : Strafe wird ganz erlassen.
  • Teilbegnadigung : Strafe gemildert, z. B. Haft verkürzt.
  • Verfahren : Antragstellung, Prüfung durch Behörden, oft mit Gutachten.
  • Aktuelle Debatte : Kritik an Intransparenz, z. B. durch Plattformen wie FragDenStaat, die mehr Offenlegung fordern.

"Begnadigungen scheinen dem Gedanken einer modernen Demokratie zuwiderzulaufen. Dennoch sind sie möglich."

Historische und Aktuelle Beispiele

Historisch wurden Begnadigungen von Monarchen ausgesprochen, heute von gewählten Amtsträgern. In den USA ist es prominenter, z. B. durch Präsidenten wie Clinton oder Bush.

In Deutschland gab es 2025 Diskussionen um Begnadigungen in politisch sensiblen Fällen, wie bei Rechtsextremismus-Kritik oder Transparenzmängeln – eine trending Topic in Foren wie Reddit oder Twitter, wo Nutzer Machtmissbrauch befürchten. Stell dir vor, ein wegen eines alten Fehlers Verurteilter erhält plötzlich Gnade: Das wirft Fragen nach Gerechtigkeit auf und regt zu hitzigen Debatten an, wie in jüngsten Online-Threads zu sehen.

Mehrere Sichtweisen :

  1. Befürworter : Korrigiert Justizfehler und zeigt Humanität.
  1. Kritiker : Riskiert Willkür, sollte abgeschafft werden (z. B. Prof. Elisa Hoven).
  1. Praktiker : Nützlich bei Härtefällen, aber streng reguliert.

Zusammenfassung (TL;DR) : Begnadigen heißt Strafe erlassen oder mildern – ein hoheitliches Recht mit Tradition, das heute kontrovers diskutiert wird.

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