„Komedogen“ bedeutet, dass ein Stoff oder ein Produkt dazu neigt, die Poren zu verstopfen und dadurch Mitesser, Unreinheiten oder Pickel zu begünstigen.

Was bedeutet „komedogen“ genau?

  • „Komedogen“ leitet sich von Comedo ab, dem Fachbegriff für Mitesser und verstopfte Poren.
  • Komedogene Inhaltsstoffe fördern die Bildung von Komedonen (Mitesser, also verstopfte Talgdrüsenöffnungen), was besonders bei zu Akne neigender Haut zu mehr Pickeln führen kann.

„Nicht komedogen“ auf Produkten

  • Steht „nicht komedogen“ oder „non‑comedogenic“ auf einem Produkt, bedeutet das, dass die Formulierung so gewählt wurde, dass sie die Poren möglichst nicht verstopfen soll.
  • Ein 100‑%iger Garant ist das nicht, da jede Haut unterschiedlich reagiert, aber es ist ein sinnvoller Hinweis für Menschen mit unreiner oder empfindlicher Haut.

Warum ist das wichtig für deine Hautpflege?

  • Wer zu Unreinheiten, Akne oder verstopften Poren neigt, sollte stark komedogene, sehr okklusive Fette und Öle eher meiden oder nur gezielt einsetzen.
  • Bei trockener, nicht zu Unreinheiten neigender Haut können reichhaltigere, auch leicht komedogene Texturen sogar angenehm und pflegend sein, ohne unbedingt Probleme zu machen.

Kurz: „Komedogen“ = porenverstopfend, „nicht komedogen“ = so formuliert, dass es die Poren möglichst nicht verstopft und daher oft besser für unreine oder akneanfällige Haut geeignet ist.

Hinweis: Diese Infos ersetzen keine individuelle dermatologische Beratung; bei hartnäckigen Hautproblemen lohnt sich ein Termin bei einer Hautärztin oder einem Hautarzt.