was ist eine bazooka

Eine Bazooka ist ursprünglich eine tragbare Panzerabwehrwaffe, also ein schultergestützter Raketenwerfer, der vor allem im Zweiten Weltkrieg von der US-Armee eingesetzt wurde.
Kurz erklärt
- Im engeren Sinn bezeichnet „Bazooka“ einen röhrenförmigen Raketenwerfer, mit dem gepanzerte Fahrzeuge, Bunker oder andere harte Ziele bekämpft werden konnten.
- Die Waffe ist rückstoßfrei, wird von der Schulter aus abgefeuert und verschießt raketengetriebene Geschosse mit Hohlladungssprengkopf.
Aufbau und Funktionsweise
- Eine klassische Bazooka besteht aus einem offenen Rohr, Pistolengriff, Schulterstütze, Abzug und Visier; durch das Rohr wird eine Rakete nach hinten und vorne offen abgefeuert.
- Die Rakete hat eine Hohlladung, die Panzerungen auf kurze Distanz (typisch bis rund 100 m) durchschlagen kann.
Herkunft des Namens
- Der Name „Bazooka“ geht auf ein improvisiertes Blasinstrument des US-Komikers Bob Burns zurück, das ebenfalls „Bazooka“ hieß und dem späteren Raketenwerfer äußerlich ähnelte.
- Erst dieses Instrument gab der Panzerabwehrwaffe ihren heute bekannten Namen; offiziell hieß die Waffe etwa „Rocket Launcher“ oder „Antitank Rocket Launcher“.
Umgangssprache heute
- Umgangssprachlich wird „Bazooka“ oft allgemein für große, schultergestützte Raketen- oder Granatwerfer verwendet, auch wenn es sich technisch nicht um die ursprüngliche US-Bazooka handelt.
- Im übertragenen Sinn beschreibt „Bazooka“ manchmal auch sehr drastische oder „schwere“ Maßnahmen, etwa in Politik oder Wirtschaft („Bazooka-Paket“).