Eine NDA ist eine Geheimhaltungsvereinbarung (englisch: Non-Disclosure Agreement), also ein Vertrag, der regelt, dass bestimmte Informationen vertraulich bleiben müssen und nicht an Dritte weitergegeben werden dürfen.

Was ist eine NDA?

Eine NDA ist ein rechtlich bindender Vertrag zwischen zwei oder mehr Parteien, der den Umgang mit vertraulichen Informationen festlegt.

Typische Inhalte sind, welche Informationen geheim sind, wie lange sie geheim bleiben müssen und welche Folgen ein Verstoß hat.

Wofür braucht man eine NDA?

NDAs kommen vor allem im Geschäftsleben zum Einsatz, um Geschäftsgeheimnisse und Know-how zu schützen.

Sie werden z.B. genutzt bei neuen Geschäftsbeziehungen, Verhandlungen über Patente, Unternehmensverkäufen oder wenn externe Dienstleister Einblick in interne Informationen bekommen.

Typische Inhalte einer NDA

Eine NDA enthält meist:

  • Definition, was als vertrauliche Information gilt.
  • Zweck, warum Informationen geteilt werden.
  • Parteien, die zur Verschwiegenheit verpflichtet sind.
  • Dauer der Geheimhaltung und Regelungen zu Ausnahmen (z.B. bereits öffentliche Infos).
  • Vertragsstrafen oder Schadensersatz bei Verstößen.

Arten von NDAs

Es gibt im Wesentlichen zwei Formen:

  • Einseitige NDA: Nur eine Partei gibt vertrauliche Infos preis und die andere verpflichtet sich zur Geheimhaltung.
  • Gegenseitige NDA: Beide Parteien teilen vertrauliche Informationen und verpflichten sich gegenseitig zur Verschwiegenheit.

Praktische Einordnung & Hinweis

NDAs sind heute Standard in vielen Branchen, vor allem in Tech, Start-ups, Forschung und bei Kooperationen mit Dienstleistern.

Für eine konkrete Einschätzung, ob du eine NDA unterschreiben solltest oder ob eine Formulierung für dich riskant ist, solltest du im Zweifel eine Rechtsberatung hinzuziehen, da Details je nach Land und Vertrag stark variieren.

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