Eine Souterrainwohnung ist eine Wohnung, deren Fußboden (zumindest zum Teil) unterhalb des umliegenden Bodenniveaus bzw. der Erdoberfläche liegt – also im Unter- oder Kellergeschoss, aber als vollwertiger Wohnraum ausgebaut.

Kurz erklärt

  • Der Begriff kommt vom Französischen „sous-terrain“ und bedeutet „unter der Erde“.
  • Es handelt sich nicht um einen reinen Kellerraum, sondern um eine Wohnung mit Wohnstandard (Heizung, ausreichende Fenster, oft Bad und Küche).
  • Meist liegt die Wohnung direkt unter dem Erdgeschoss, teils mit Fenstern auf Höhe des Bodens oder leicht darüber.

Bildlich kannst du dir eine Souterrainwohnung wie eine „halb im Boden versenkte“ Erdgeschosswohnung vorstellen, bei der man ein paar Stufen nach unten geht und die Fenster knapp über dem Boden oder in Lichtschächten liegen.

Typische Merkmale einer Souterrainwohnung

  • Fußboden unterhalb des Straßenniveaus oder Gartenniveaus.
  • Räume sind ausdrücklich für den dauerhaften Aufenthalt von Personen gedacht (also Wohnfläche, kein Lager).
  • In der Regel richtige Fenster, oft mit Lichtschächten, damit Tageslicht und Belüftung möglich sind.
  • Häufig separater Eingang über eine kurze Treppe von außen (Hof, Garten, Seitenzugang).
  • Oft direkter Zugang zu weiteren Kellerräumen oder zum Treppenhaus.

Unterschied zu „normalem“ Keller

  • Ein gewöhnlicher Keller ist meist Nutzfläche (Lager, Technik), mit kleinen Fenstern, wenig Dämmung und nicht für langes Wohnen ausgelegt.
  • Wird ein Keller so ausgebaut, dass er Wohnstandard erfüllt (Isolierung, Heizung, Belichtung, Belüftung, Sanitär), spricht man von Souterrainwohnung oder Kellerwohnung – die Begriffe werden häufig synonym verwendet.

Vor- und Nachteile (kurzer Überblick)

Mögliche Vorteile :

  • Oft günstiger als vergleichbare Wohnungen in höheren Etagen.
  • Meist relativ konstante, eher kühle Temperaturen durch die „natürliche Dämmung“ der Erde.
  • Häufig eigener Eingang, manchmal sogar mit Terrasse oder direktem Gartenzugang.

Mögliche Nachteile :

  • Weniger Tageslicht, teilweise „dunkler“ Eindruck.
  • Höheres Risiko für Feuchtigkeit/Schimmel, wenn schlecht abgedichtet oder belüftet.
  • Weniger Aussicht und weniger Privatsphäre, da Fenster auf Bodenhöhe liegen können.

Einordnung in die Etagen

  • Nimmt man das Erdgeschoss als „0“, wird Souterrain oft als „-0,5“ oder „-1“ bezeichnet.
  • In Exposés findet man Bezeichnungen wie „Tiefparterre“, „Untergeschoss“ oder direkt „Souterrainwohnung“.

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