was ist skeleton für eine sportart

Skeleton ist eine Wintersportart, bei der einzelne Athletinnen und Athleten bäuchlings und mit dem Kopf voraus auf einem speziellen Schlitten einen Eiskanal hinunterrasen.
Kurz erklärt
- Du liegst auf dem Bauch, der Kopf zeigt nach vorne, das Kinn nur wenige Millimeter über dem Eis.
- Gefahren wird in einem Eiskanal auf derselben Bahn wie Bobsleigh und meist auch wie Rennrodeln.
- Gesteuert wird der Schlitten nur durch Gewichtsverlagerung über Schultern, Knie und Zehen, es gibt keine Bremsen am Schlitten.
- Geschwindigkeiten von rund 120 bis 145 km/h sind möglich, Spitzenwerte sogar bis etwa 150 km/h.
Wie ein Skeleton-Lauf abläuft
- Der Athlet schiebt den Schlitten im Sprint bis etwa 50 Meter an, oft mit einer Hand am Griff.
- Dann hechtet er bäuchlings auf das Sportgerät und bringt sich in eine möglichst flache, windschnittige Position.
- Im Lauf wird nur minimal gelenkt – jede kleine Bewegung kann die Linie im Eiskanal verändern.
- Am Ende rollen Schlitten und Fahrer ohne Bremsen aus und kommen durch die Schwerkraft zum Stillstand.
Der Schlitten
- Niedriges Metallgestell mit Verkleidung aus Polyester/Carbon, unten zwei polierte Stahlkufen.
- Kein Lenkrad, keine Bremse – Kontrolle nur über den Körper.
- Je nach Reglement wiegt der Schlitten etwa 30–45 kg, damit er stabil in der Bahn liegt und bei Stürzen nicht leicht auf den Fahrer fällt.
Wettkämpfe und Olympia
- Skeleton gilt als eine der ältesten Eiskanal-Disziplinen, entstanden am Cresta Run in St. Moritz im 19. Jahrhundert.
- Heute gibt es Weltcups, Weltmeisterschaften und Skeleton ist seit 2002 (wieder) olympisch für Frauen und Männer.
- In Wettkämpfen werden meist zwei bis vier Läufe gefahren; die addierte Gesamtzeit entscheidet über den Sieg.
Kurz gesagt: Skeleton ist Highspeed-Wintersport im Eiskanal – allein, bäuchlings, kopfüber, nur wenige Zentimeter über dem Eis. Information gathered from public forums or data available on the internet and portrayed here.